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Vorsfelde Zwei im Einsatz für den interkulturellen Dialog
Wolfsburg Vorsfelde Zwei im Einsatz für den interkulturellen Dialog
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21:00 02.07.2017
Lange Freundschaft: Maurice Younan (r.), ehemaliger Leiter der christlichen Schule Talitha Kumi in Bethlehem, besuchte den früheren Vorsfelder Propst Matthias Blümel. Quelle: Fotos: Roland Hermstein
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Vorsfelde

Von wegen Ruhestand und Rente genießen: Der frühere Vorsfelder Propst Matthias Blümel ist immer noch für den „Jerusalem“-Verein sehr aktiv und hatte jetzt Maurice Younan zu Gast. Auch der frühere Leiter der christlichen Schule Talitha Kumi in Bethlehem ist eigentlich im Ruhestand, aber immer noch weltweit in Sachen interkultureller Dialog unterwegs.

Matthias Blümel (66) und Maurice Younan (65) kennen sich seit 40 Jahren. Blümel war damals Vikar in Jerusalem, Younan war als arabischer Christ in Palästina in der evangelisch-lutherischen Schule Talitha Kumi beschäftigt. Unzählige Male haben sie sich seitdem dienstlich getroffen. Thema war stets die Situation der Christen im Heiligen Land. So auch diesmal: „1967 lebten noch 15 Prozent Christen in Jerusalem“, berichtete Younan jetzt. „Heute sind es knapp 1,5 Prozent.“ Noch heute gibt es viele Missverständnisse zwischen den Religionen: „Ich bin zum Beispiel ein christlicher Araber“, betonte Maurice Younan. Nicht alle Araber seien Moslems. Auch seien nicht alle Israelis Juden. „Deshalb setze ich nach wie vor auf Gespräche und Dialog.“ Einfach, um Verständnis für sein Gegenüber zu bekommen. Matthias Blümel formulierte es so: „Der Herrgott hat uns zwei Augen und zwei Ohren gegeben, damit wir immer zwei Seiten sehen und hören.“

Trotz des Termindrucks nahmen sich Blümel und Younan Zeit für einen Abstecher nach Königslutter: „Dort bin ich aufgewachsen“, so Blümel. „Ich wollte Maurice einmal den Kaiserdom zeigen.“ Sein Gast war beeindruckt.

Von Carsten Bischof

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