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Zwei Tage nach dem Großbrand:Tischlerei Schöne arbeitet weiter

Wiederaufbau bleibt Ziel Zwei Tage nach dem Großbrand:Tischlerei Schöne arbeitet weiter

Am Montag brannte die Tischlerei Schöne komplett nieder - gestern wurden schon wieder die ersten Kunden-Aufträge ausgeführt. Dass er den Betrieb wieder aufbauen werde, hatte Inhaber Michael Schöne schon versichert, als noch die Flammen aus dem Gebäude schlugen. Gestern vermeldete er: „Wir machen weiter. Jetzt.“

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Es geht weiter: Nur zwei Tage nach dem Großbrand wird in der Tischlerei Schöne schon wieder gearbeitet. Inhaber Michael Schöne (r.) will kurzerhand ein Holzlager zur provisorischen Werkstatt ausbauen. Fotos: Boris Baschin

Quelle: Boris Baschin

Nordsteimke. Der Handwerksbetrieb liegt in Schutt und Asche, Maschinen und Material wurden ein Raub der Flammen - wie soll das gehen? Kein Problem, gibt sich Michael Schöne kämpferisch: „Wir haben mehrere Serviceautos inklusive Werkzeug, mit denen Reparaturen bei den Kunden vor Ort ausgeführt werden können.“. Zudem bot ihm eine weitere Tischlerei an, dass er dort - quasi als Untermieter - auch größere Aufträge wie den Bau von Schränken durchführen könne. Und: „Ich habe mitten im Dorf ein Holzlager. Das baue ich ganz schnell zu einer provisorischen Werkstatt aus“, sagt der 53-Jährige.

Perspektivisches Ziel bleibt der Neuaufbau - ob am bisherigen Standort neben dem Sportzentrum, erscheint aber fraglich. „Hier wurde über Jahrzehnte alles stückweise an- und umgebaut vom Kuhstall zur Werkstatt, eher suboptimal“, sagt Schöne. Zudem würden im Wohngebiet viel höhere Anforderungen an den Brandschutz gestellt als beispielsweise im Gewerbegebiet Vogelsang - „vielleicht machen wir einen kompletten Neuanfang“. Wohin die Reise geht, entscheidet sich möglicherweise schon heute in einem Termin bei der Stadt.

Ein Großfeuer hatte am Montag die Tischlerei sowie ein angrenzendes Doppelhaus in Nordsteimke komplett zerstört, am Dienstag und auch gestern mussten Glutnester nachgelöscht werden - Schaden wohl zwei bis zweieinhalb Millionen Euro, schätzt Michael Schöne. Überwältigt war er von der spontanen Welle der Hilfsbereitschaft (WAZ berichtete): „Das war unglaublich toll. Riesendank an die Feuerwehr und an alle anderen Helfer.“

fra

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