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Zugabe: Lesung bereitet ein tödliches Vergnügen

Wolfsburg-Vorsfelde Zugabe: Lesung bereitet ein tödliches Vergnügen

Vorsfelde. Skurril-böse, aber immer spannend sind die Geschichten, die Michael Fischer in der Dämmerstunde des Kulturvereins Zugabe jetzt vortrug. Der Autor aus Cloppenburg - der sein Abitur in Wolfsburg machte - beschrieb die Gefahren in der Familie und in der Gesellschaft.

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Gast beim Kulturverein Zugabe: Autor Michael Fischer las im Rahmen der Reihe „Dämmerstunde“.

Quelle: Photowerk (bs)

Sogar Pflanzen und Tiere spielen mit. Die meisten seiner Geschichten enden tödlich. Fischer: „Meine Frau hat noch nie an Scheidung gedacht, aber sicher schon an Mord.“

Ironisch nahm er auch seine eigene Sucht aufs Korn: die Gier nach Süßem, die ihn (fiktiv) vors Gericht gebracht hatte. Oder die Abwrackprämie, mit deren Hilfe sich eine Kundin ihres Mannes entledigen möchte. „Der ist mit seinen 59 Jahren nun wirklich verbraucht! Ich hab‘ auch schon einen Neuen.“

Kurios auch seine moderne Version Grimmscher Märchen. Der Wolf, der Rotkäppchen frisst, befindet sich in einem Schutzprogramm zur Wiederansiedlung von Wölfen im Solling.

Zugabe-Vorsitzender Horst Gülde freute sich: „Es war reiner Zufall, dass Michael Fischer uns empfohlen wurde; aber er hat mit dieser ganz besonderen Lesung unser Programm bereichert.“

Die Reihe „Dämmerstunde“, die eigentlich nur im Winterhalbjahr angeboten wird, erhält am 10. April noch einen Zusatztermin. Brian Hunt wird als Botschafter vom Verein Krankenierenkinder seine geplante Expedition zugunsten der Organisation auf die Orkney-Inseln vorstellen.

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