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Vorsfelde Wurfscheiben-Schießen erfordert ein gutes Auge
Wolfsburg Vorsfelde Wurfscheiben-Schießen erfordert ein gutes Auge
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17:00 22.07.2018
Mit gutem Auge: Hans-Hermann Sturm legt auf die orangefarbene Wurfscheibe an – auf dem Bild selbstredend ohne Munition in der Waffe. Quelle: Foto: Roland Hermstein
Vorsfelde

Auf ein gutes Auge und den richtigen Moment kommt es an, wenn die Scheibe in einem hohen Bogen durch die Luft fliegt. Dann muss der Schuss aus der Schrotflinte sitzen. Hans-Hermann Sturm ist erster Vorsitzender des Wurfscheiben-Clubs Vorsfelde und gab der WAZ jetzt einen anschaulichen Einblick in die Sportart. Der Verein ist auf der Suche nach einem eigenen Übungsgelände im Raum Wolfsburg.

Die Scheiben werden 70 Meter weit geschleudert

Ohne Gehörschutz läuft nichts: „Die Schüsse sind schon laut“, sagt der 65-jährige Danndorfer, der dem Verein seit sechs Jahren vorsteht. Eine Wurfmaschine, die sich unterhalb des Erdbodens in einem eigens dafür vorgesehenen Bunker befindet, schleudert die orangefarbenen Scheiben, die aus Asphalt bestehen, etwa 70 Meter weit und fünf Meter hoch. „Jeder Schütze hat zwei Schuss und einer sollte treffen“, erläutert Hans-Hermann Sturm. Genaues Anvisieren mit Korn und Hilfskorn ist also Trumpf. In je mehr Teile die Scheibe dann zerfällt, desto mehr Punkte gibt es in der Wertung. Die verwendete Schrotmunition hat einen Durchmesser von 2,42 Millimeter.

22 Mitglieder hat der 1988 gegründete Wurfscheiben-Club Vorsfelde aktuell, allesamt Männer. „Auch Frauen und überhaupt jeder, der sich für den Sport interessiert, sind bei uns immer willkommen“, sagt Sturm. Regelmäßig nimmt der Verein auch an Wettbewerben teil.

Der Verein sucht ein neues Übungsgelände

In drei Jahrzehnten hatte die Gruppe allerdings niemals ein festes Übungsgelände in der Eberstadt. „Bis 2012 haben wir auf einem Stand in Hoitlingen trainiert.“ Nach der Schließung ging es für den Verein auf Wanderschaft. So steuern die Wurfscheiben-Schützen derzeit Plätze in Sickte, Berge und Salzwedel an. Der große Wunsch des Vereins ist, eine entsprechend große Freifläche für den Vereinsbetrieb im Raum Wolfsburg nutzen zu können. Mit Blick auf gesetzlich vorgegebene großzügige Sicherheitsabstände und begrenzter Freiflächen allerdings kein leichtes Unterfangen.

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