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Vorsfelde Wolfsburgerinnen kämpfen sich durch den Matsch
Wolfsburg Vorsfelde Wolfsburgerinnen kämpfen sich durch den Matsch
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17:37 29.08.2018
Da blieb kein Auge trocken: Die „Laufschnecken“ nahmen jetzt an dem Matschwettbewerb für die gute Sache teil. Quelle: privat
Vorsfelde

Die Aktion galt zwar in erster Linie dem Spaß, erfüllte aber auch einen guten Zweck. Der Muddy Angel Run ist ein europaweiter Schlammlauf nur für Frauen. Alle Teilnehmerinnen zahlen ein Startgeld – das Startgeld fließt in den Verein Brustkrebs Deutschland, der wiederum Spenden für die Brustkrebsforschung sammelt. Für Melanie Ziembinski, Mitglied der „Laufschnecken“, ein Thema, das sie selbst betrifft: „Ich kämpfe für meine Mutter. Sie ist an Brustkrebs erkrankt.“

Laufschnecken: „Man spürte jedes Körpergewicht“

Zu den „Laufschnecken“: Sie sind ein Mix aus mehreren Laufgruppen rund um das Abnehmzentrum Weight Watchers (WAZ berichtete). „Wir wollten etwas für uns tun, Spaß haben und dabei noch etwas für andere tun“, fasst Ziembinski die Motivation der Gruppe zusammen. Natürlich hätten einige Sorge gehabt, den fünf Kilometer langen, schlammigen Hindernislauf nicht zu schaffen, zumal man jedes Kilo Körpergewicht spüre – „aber als Team haben wir es geschafft!“

13 Frauen aus dem Vorsfelder Weight-Watchers-Zentrum („Laufschnecken“) nahmen jetzt am Muddy Angel Run (Lauf der matschigen Engel) in Stadtoldendorf teil. Gemeinsam überwanden sie eine fünf Kilometer lange, mit Hindernissen gesäumte Matschstrecke.

Berge hoch und wieder runter, Reifenberg überwinden, durch Wasserbecken und Matschtümpel, Holzwände hoch. An einem Hindernis musste das Team ein Mitglied auf einem Brett tragen – „da brauchten wir viel Vertrauen und Zusammenhalt“, so Ziembinski. „Aber wir haben immer aufeinander geachtet, uns gegenseitig unterstützt, ob durch Motivation, Mut zusprechen oder auch körperlich.“Das Schöne dabei: Alle Teams – insgesamt gingen 3000 Frauen an den Start – hätten sich gegenseitig unterstützt. Wenn es darauf ankam, auch mal ein fremdes Teammitglied am Hintern den Berg hinaufgeschoben. „Wir hatten alle ganz viel Spaß“, resümiert Ziembinski. „Und das war das Wichtigste für uns.“

Vorsfelderinnen wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein

Nebenbei: Die „Laufschnecken“ nennen sich mittlerweile „Matschschnecken“. Sie hätten „Blut geleckt“ und wollen im nächsten Jahr wieder beim Muddy Angel Run starten. Denn: „Keiner geht als Verlierer raus. Wir sind alles Gewinner“, so Ziembinski.

Von Carsten Bischof

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