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Wildzähnecke: Kampf gegen höhere Auflagen

Wolfsburg-Wendschott Wildzähnecke: Kampf gegen höhere Auflagen

Wendschott. Rund ums Wendschotter Neubaugebiet Wildzähnecke II braut sich mächtig Ärger zusammen: Es hat sich eine Interessengemeinschaft (IG) von Bauherren gebildet, die gegen die vom Rat der Stadt Wolfsburg im Dezember verabschiedete Bausatzung kämpft.

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Sauer: Thorsten Meyer (l.) und Björn Hoffmann wollen in Wildzähnecke II bauen und fürchten erhebliche Mehrkosten.

Quelle: Roland Hermstein

Denn: Die Satzung sei viel zu spät gekommen und verursache erhebliche Mehrkosten, so die Bürger. Am Donnerstag wollen sie sich im Bauausschuss (16 Uhr, Rathaus) zu Wort melden und ab 18 Uhr mit Politikern „Bei Zillis“ in Wendschott übers weitere Vorgehen diskutieren.

Zwei Punkte liegen den Bauherren schwer im Magen: die ständigen Verzögerungen des Baubeginns (WAZ berichtete) und die neue Satzung. „Laut der ursprünglichen Planung hätte im Dezember 2015 mein Rohbau stehen können“, sagt IG-Sprecher Björn Hoffmann. „Hier steht noch gar nichts.“ Und: „Im Dezember beschließt der Rat schärfere Regeln für die Befreiung vom Fernwärmeanschlusszwang“, empört sich Hoffmann. Er selbst habe wie viele andere auch so genannte KfW70-Fördergelder (Energiesparhaus, Text links) beantragt: „Ich will eine Luft-Wärme-Pumpe einbauen, der Auftrag ist vergeben, die Finanzierung steht.“

Auch Investor Günther Rippel ist sauer auf die Stadt: „Der Bebauungsplan für Wildzähnecke II wurde im Mai 2015 beschlossen, doch die Satzung hat der Rat erst jetzt beschlossen.“ Der „Hammer“ sei für ihn, dass plötzlich ein KfW70 nicht mehr ausreichen soll, um vom Zwangsanschluss ans Fernwärmenetz befreit zu werden: „Jetzt ist es ein KfW40-Haus - das ist fast Passivhausstandard. Wie sollen junge Familie die Mehrkosten wuppen?“

Ortsbürgermeisterin Andrea Kienapfel hofft auf die Einsicht der Stadt: „Die Verwaltung will die Satzung noch einmal prüfen.“ Stadtsprecherin Elke Wichmann bestätigt dies: „Mit dieser Problematik setzt sich die Verwaltung derzeit intern auseinander.“ Denn: Viele Bauherren seien von „anderen Befreiungstatbeständen“ ausgegangen.

bis

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