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Vorsfelde Westgrund kauft 1078 Wohnungen
Wolfsburg Vorsfelde Westgrund kauft 1078 Wohnungen
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08:30 10.06.2015
Immobilie in der Wilhelm-Busch-Straße: Westgrund hat in Vorsfelde mehr als 1000 Wohnungen von Berlinovo gekauft und verspricht Investitionen. Quelle: Manfred Hensel
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Vor allem rund um Heidgarten und Über dem Wechsel liegen die fünfgeschossigen Flachdachbauten und dreigeschossigen Satteldachblöcke, aber auch Hochhäuser mit über sieben Etagen weitläufig verteilt im Vorsfelder Norden.

Zwar konnte Westgrund ein weiteres Paket von 800 Einheiten in Westhagen nicht übernehmen, weil die Stadt für die Neuland ihr Vorkaufsrecht zog. Doch bei den über 1000 Vorsfelder Wohnungen sowie weiteren 200 Objekten in Wolfsburg, die Westgrund tatsächlich aufkaufte, sieht der Investor zumindest einen Vorteil: Bei diesem Bestand sehe man „nicht den erheblichen Sanierungsbedarf“ wie in Westhagen, sagt Westgrund-Sprecher Rolf-Dieter Grass.

Dennoch wolle sein Unternehmen Geld in die Hand nehmen, in erster Linie zunächst für Fassaden, Balkone und Außenanlagen. Sanierungs-Maßnahmen in den Wohnungen („Grass: „Sie stammen größtenteils aus den 70er Jahren und sind somit renovierungsbedürftig“) würden nur bei Mieterwechseln durchgeführt. Entmietungen zur Sanierung kompletter Häuserzeilen seien nicht geplant.

Ortsbürgermeister Günter Lach (CDU) hofft, dass es dem neuen Eigentümer mit seinen Versprechen ernst ist: „Die Stadt kann nicht alle Aufgaben übernehmen. Ich setze auf gute Kontakte und gute Zusammenarbeit im Interesse der Mieter, was mit einem seriösen Investor auf jeden Fall möglich sein sollte.“

Lüneburger Ring: Sanierung gestartet

Vorsfelde. Der Anfang zumindest ist gemacht: Im Lüneburger Ring 1 bis 4 in Vorsfelde lässt der neue Immobilieneigentümer Westgrund bereits Balkonelemente und Überdachungen erneuern.

Und weitere Maßnahmen seien bereits geplant, versichert Unternehmenssprecher Rolf-Dieter Grass: „Die Erneuerung von Wasserleitungen, aber auch Arbeiten an den Fassaden“ – zunächst stehe der Lüneburger Ring auf dem Programm. Hinsichtlich weiterer Maßnahmen an Außenanlagen und Gebäuden andernorts werde zurzeit der Investitionsbedarf für die Jahre ab 2016 ermittelt.

Innerhalb der Wohnungen sollen Sanierungen nur bei Mieterwechseln stattfinden. Was passieren muss, sei aber bereits absehbar: Bodenbeläge sollen auf CV-Belag in Holzoptik umgestellt werden; Badezimmer würden erneuert, alte WCs würden ersetzt, Badewannen würden ebenfalls ausgetauscht oder durch Duschen ersetzt; Bäder sollen zudem neue Wandfliesen, Küchen einen zeitgemäßen Fliesenspiegel erhalten. Grass: „Das Investitionsvolumen soll so ausfallen, dass die Mieter ihr Interesse an einem möglichst hohen Wohnwert ihrer Wohnungen in angemessener Weise berücksichtigt finden.

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Vorsfelde. Die Organisatoren des Vorsfelder Schützenfestes sollen eine Gebühr über rund 290 Euro zahlen. Die Stadt hat den Betrag erhoben, um die Erlaubnis für das Fest zu erteilen. Ortsbürgermeister Günter Lach ist empört, weil es ehrenamtliches Engagement bestrafe (WAZ berichtete). Er will sich nicht damit abfinden: „Ich werde dafür kämpfen, dass die Schützen diese Gebühr nicht zahlen müssen.“

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Vorsfelde. Zwei Tage lang feierten die Vorsfelder ihr Schützenfest. „Eine rundum gelungene Sache“, sagt Guido Berkenhagen, Präsident der Schützenbrüderschaft, die die große Sause organisiert hatte. Doch eine Rechnung des städtischen Ordnungsamtes trübt ihre Freude: Die Organisatoren sollen rund 290 Euro Gebühr für die Veranstaltung zahlen.

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Vorsfelde. Wie möchten Bürger in Deutschland leben, was ist ihnen wichtig? Antwort darauf erhofft sich die Bundesregierung von einer bundesweiten Kampagne, an der sich auch der AWO-Kreisverband Wolfsburg beteiligt: Er lädt am Dienstag, 16. Juni, um 17.30 Uhr ins Rolf-Nolting-Haus am Vorsfelder Drömlingstadion ein, dort können Wolfsburger ihre Vorstellungen einbringen.

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