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Weniger Wildunfälle wegen blauer Reflektoren

Wolfsburg-Vorsfelde Weniger Wildunfälle wegen blauer Reflektoren

Vorsfelde. Viele Menschen hassen den Herbst mit seinen kurzen, kalten Tagen. Rehe, Füchse und Hasen hingegen lieben den Herbst genau deswegen. Vor allem in der Dämmerung und spät abends sind sie aktiv - genau die Zeit, in der es zu den meisten Wildunfällen kommt.

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Zahl der Wildunfälle sinkt: Polizei und Jäger setzen auf blaue Reflektoren und Warnschilder.

Quelle: Roland Hermstein

Rund 240 Mal pro Jahr. Doch zum ersten Mal seit vielen Jahren könnte diese Zahl jetzt sinken.Seit einigen Jahren setzen Wolfsburger Jäger auf kleine, blaue Reflektoren an Straßenbegrenzungspfosten. „Wir haben sie beispielsweise an der Vorsfelder Westumgehung und an der alten B188 zwischen Vorsfelde und Danndorf eingesetzt“, berichtet Michael Dinter vom Hegering Vorsfelde. „Dort gibt es weniger Wildunfälle.“ Der Hegering Warmenau bringe blaue Reflektoren verstärkt an der K 31 zwischen Velstove und Warmenau ein. „Weitere Straßen folgen“, kündigt Dinter an.

Auch Norbert Vetter von der Wolfsburger Polizei ist von der Wirkung der blauen Reflektoren überzeugt: „Dieses Licht ist für die Tiere unangenehm. Es hält sie davon ab, eine Straße bei Verkehr zu queren.“ Erste Zahlen belegen dies: So habe es auf der Vorsfelder Westumgehung bislang nur drei Wildunfälle gegeben, auf der K31 vier bis fünf - deutlich weniger als in den Vorjahren. Er verweist auf eine Langzeitstudie des ADAC: „Die spricht von 50 bis 70 Prozent weniger Wildunfällen.“ Allerdings nur, wenn der Straßenrand frei geschnitten ist und das reflektierte Licht nicht von Bäumen oder Büschen gestoppt wird.

Polizei und Jägerschaft planen ein weiteres Projekt in Wolfsburg: „Wir wollen an Unfallschwerpunkten dreieckige Warnschilder aufstellen“, berichtet Ralph Schräder von der Jägerschaft Wolfsburg. Anfang November, wenn das Wild wieder besonders aktiv ist, sollen die Schilder stehen.

bis

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