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Weniger Verletzte bei Verkehrsunfällen

Wolfsburg-Vorsfelde Weniger Verletzte bei Verkehrsunfällen

Vorsfelde. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten ist im Bereich des Polizeikommissariats Vorsfelde in 2015 um 19 Prozent zurückgegangen.„Ich bin zufrieden mit der Statistik 2015“, sagt Vorsfeldes Polizeichef Andreas Große.

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Stellten die Unfallstatistik für Vorsfelde vor: Andreas Große und Reiner Stautmeister (v.l.).

Quelle: Photowerk (bs)

Doch es gab Tote zu beklagen. Zwei Verkehrsopfer sind in der Statistik erfasst. So starb ein Rollerfahrer im März auf der Westumgehung. Eine ältere Dame kam ums Leben, als am 18. Dezember zwei Autos zusammenstießen. Eine Mitfahrerin verstarb mehr als 30 Tage nach dem Unfall, sie ist von der Statistik nicht erfasst. Ein 19-jähriger Unfallbeteiligter stand vermutlich unter Alkoholeinfluss.

Das Jahr 2016 hat diesbezüglich ebenfalls recht negativ begonnen: In Nähe des Toombaumarktes ist ein Verkehrsteilnehmer im März tödlich verunglückt. „An einer Stelle, die als Unfallort bisher niemals in Erscheinung getreten ist“, so sagt Oberkommissar Reiner Stautmeister, Sachbearbeiter für Verkehr in Vorsfelde.

Insgesamt gab es im Kommissariatsbereich 511 Verkehrsunfälle (Vorjahr 502), 72 mit Personenschaden, acht Schwer- und 95 Leichtverletzte. Unverändert hoch ist die Zahl der Verkehrsunfallfluchten mit 137 (Vorjahr 129). 53 Fälle wurden aufgeklärt, eine Quote von 39,4 Prozent. „Die könnte besser sein, wenn Menschen aufmerksamer auf das schauten, was um sie herum auf großen Parkplätzen der Supermärkte passiert“, meint Stautmeister.

Nach 14 Unfällen wurden Blutentnahmen notwendig, dreimal waren Alkohol und Drogen kombiniert im Spiel.

bhe

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