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Wendschott: Land unter an der Kleitschestraße

Noch immer keine Pflastersteine Wendschott: Land unter an der Kleitschestraße

Hohe Kosten für den Ausbau einer Zuwegung in Wendschott führen zu Problemen. Zurzeit wird der Vorschlag geprüft, provisorisch Asphalt aufzubringen.

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Land unter in Wendschott: Der Stichweg an der Kleitschestraße ist und bleibt ein Ärgernis.
 

Quelle: privat

Wendschott. „Einige Anwohner haben mittlerweile Nachwuchs und müssen diese Straße mit einem Kinderwagen nutzen“, schreibt Leverenz an Oberbürgermeister Klaus Mohrs und fragt: „Ist das ein haltbarer Zustand?“

Es handelt sich um etwa 30 Meter Sandweg. Eine Handvoll direkter Nachbarn müsste sich die Anlieger-Kosten für den Ausbau teilen. Berechnet wird das nach Grundstücksgröße. Ein Problem: Auch zwei Grundstücke an der Wendenstraße, die keine Zufahrt am Weg besitzen, müssten zahlen – und der Ortsrat drängt seit Jahren bei der Verwaltung auf eine Lösung, die alle zufriedenstellt.

2015 schien sich tatsächlich etwas abzuzeichnen: Bauinvestor Günther Rippel, der mehrere Grundstücke neben dem Niedersachsenhaus erschlossen und auf dem privaten Grund seinen Teil des Weges gepflastert hatte, stellte in Aussicht, er würde auch alle Anliegerkosten für das öffentlich gewidmete Stück übernehmen. Dann aber kam der Kostenvoranschlag für die von der Stadt geplanten Maßnahmen: 220.000 Euro. Rippel zuckte zurück. „Ich hatte bei der kurzen Strecke mit ein paar tausend Euro gerechnet“, sagt er. Verpflichtet sei er nicht zur Zahlung, trotzdem habe er weiter mit der Verwaltung verhandelt, so Rippel.

Die hohen Kosten hängen damit zusammen, dass die Stadt alles auskoffern und neu verfüllen sowie mit einer Entwässerung und Lampen versehen müsste – so wie in Baugebieten üblich, da gehe es um Gleichbehandlung. Allerdings sind die Kosten dann überproportional hoch. Zurzeit gibt es Überlegungen, das Teilstück erst regulär auszubauen, wenn eine Grundsanierung der Kleitschestraße ansteht. Der Gedanke dahinter: mehr Fläche, günstigere Tarife. „Es wäre sinnvoll, schon jetzt eine provisorische Asphaltdecke aufzubringen“, so Rippel. Der Stadtbaurat habe versprochen, das zu prüfen. Die Wendschotter Anlieger können wohl nur hoffen, dass die Entscheidung vor dem nächsten großen Regen fällt – und umgesetzt wird.

Von Andrea Müller-Kudelka

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