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Wendenstraße: Investoren stellen Pläne vor

22 neue Wohnungen in Wendschott Wendenstraße: Investoren stellen Pläne vor

Nach dem Abriss eines historischen Anwesens in der Wendenstraße in Wendschott stellten am Donnerstag die Investoren ihre Pläne für einen Wohnbaukomplex mit 22 Wohnungen im Ortsrat Wendschott vor.

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Anschauliche Fakten: Die Investoren stellten im Ortsrat Wendschott ihr Wohnbauprojekt in der Wendenstraße vor. 22 Wohnungen sind geplant .
 

Quelle: Burkhard Heuer

Wendschott.  Vor einigen Monaten hatte dieses Thema für Aufregung gesorgt: Ein historisches Anwesen in der Wendenstraße, im Herzen Wendschotts quasi, wurde von einem Investor gekauft und letztlich abgerissen. Viele Wendschotter waren sauer, weil damit ein Stück Ortsgeschichte verschwände. Am Donnerstag nun sprachen Andreas Müller und Thomas Dömges als Käufer und Investoren sowie Architekt Eduard Kloninger Klartext in öffentlicher Sitzung des Ortsrates. „Die Substanz des Hauses war so marode, dass es zu einem Abriss keine Alternative gab“, hieß es. Ortsbürgermeister Siegfried Leu (CDU) fügte erklärend an: „Entgegen vieler Gerüchte und Vermutungen stand das Haus nicht unter Denkmalschutz.“

Mittlerweile sind die letzten Reste des Mauerwerks abgetragen, doch die Baumaßnahmen können noch nicht beginnen. Zwar seien sämtliche Pläne eingereicht, stehe das Konzept, doch die entscheidenden Unterschriften fehlten noch.

So erläuterten Müller als Vermarkter und Architekt Kloninger vorbehaltlich der Zustimmung durch die Baubehörden das Vorhaben inmitten Wendschotts: 22 Wohnungen sollen in einem Gebäude entstehen, das im Grundriss die Form des einstigen historischen Drei-Seiten-Hofes aufweise. Andreas Müller: „Bei der Gesamtgestaltung waren wir uns der Verantwortung für Wendschott wohl bewusst“. Hier entstehe kein seelenloses Investitionsobjekt, sondern ein Klinkerbau, der sich trotz moderner Bauweise in die Umgebung einfüge. Entstehen sollen Wohnungen, die zu mindestens 50 Prozent alten- bzw. behindertengerecht gestaltet werden. Überwiegend sind es Zwei-Zimmer-Wohnungen bis 60 Quadratmeter, nur im Obergeschoss sind die Wohnungen größer bis maximal 190 Quadratmeter. Und noch einmal bestätigten Müller und Kloninger: „Dies ist kein Investitionsprojekt“. Die Wohnungen würden nicht gebaut und verkauft, sondern sämtlich ausschließlich vermietet.

Sobald die entsprechenden Genehmigungen vorliegen, soll mit den Baumaßnahmen begonnen werden. Die dürften rund ein Jahr in Anspruch nehmen.

Von Burkhard Heuer

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