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Vorsfelde WSV Wendschott: Maulwurfshügel auf dem Sportplatz sorgen für Ärger
Wolfsburg Vorsfelde WSV Wendschott: Maulwurfshügel auf dem Sportplatz sorgen für Ärger
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06:00 27.10.2018
Der Maulwurf: Ein kleines Tier sorgt beim Sportverein in Wendschott für großen Ärger. Quelle: Archiv
Wendschott

Beim Diskussionsabend „Mit Mohrs reden“ in der Gymnastikhalle des WSV (WAZ berichtete) machte Fußball-Spartenleiter Sven Poppinga seinem Ärger Luft. „Das ist ein Kampf gegen Windmühlen. Pro Tag sind es inzwischen 10 bis 15 Maulwurfshügel auf den Plätzen, die unser Platzwart dann wieder plattmacht und die Löcher stopft.“ Doch die Verletzungsgefahr bleibt, sagt er im Gespräch mit der WAZ. Durch die unterirdischen Gänge könne jederzeit ein Spieler im Grün einsacken, ist seine Sorge.

Der Maulwurf steht unter Naturschutz. Quelle: Archiv

Das tierische Problem: Der Maulwurf steht unter Naturschutz. Möglichkeiten, ihn loszuwerden, gibt es kaum. Und das sorgt im ganzen Verein für Ärger, so Poppinga.

WSV Wendschott: Flutlicht ist seit geraumer Zeit defekt

Ein weiteres Problem des WSV: Ein Flutlicht auf dem B-Platz ist schon seit einiger Zeit defekt. „Ein Elektriker war schon da, passiert ist aber nichts“, schildert Poppinga. „Ich habe gehört, dass anstehende Reparaturfälle gesammelt werden. Das heißt für uns, dass wir auf einen anderen Defekt warten müssen.“

Noch ein Problem: Der C-Platz ist im Sommer ausgetrocknet

Warten muss der WSV auch darauf, dass der C-Platz wieder vernünftig bespielbar ist. „Der sieht momentan ein bisschen wie der Parkplatz auf der gegenüberliegenden Straßenseite aus“, kommentiert Poppinga. Während der langen Trockenperiode im Sommer sei der Platz nicht bewässert worden und dadurch nur bedingt bespielbar. „Eine adäquate Saisonvorbereitung war hier nicht möglich.“

Zumindest in dieser Sache sagte Oberbürgermeister Klaus Mohrs Unterstützung für den Verein zu. „Das kläre ich“, sagte er bei der Abendveranstaltung am Donnerstag. Dem Bau einer größeren als der geplanten Einfeldhalle erteilte er jedoch eine klare Absage: „Dafür hat Wolfsburg momentan kein Geld.“

Von Michael Lieb

Zum Teil emotional, aber fair verlief der Diskussionsabend in der Veranstaltungsreihe „Mit Mohrs reden“ am Donnerstagaben in der Gymnastikhalle in Wendschott. Der starke innerörtliche Busverkehr, Probleme mit vollgelaufenen Kellern und die geplante Bebauung „Innere Ortslage“ sorgten für reichlich Diskussionsstoff.

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