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Vorsfelde Wasserpark ist ein Geheimtipp auch für Großeltern
Wolfsburg Vorsfelde Wasserpark ist ein Geheimtipp auch für Großeltern
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18:00 23.07.2018
Simples Erfolgsrezept: Sand und Wasser sind die Hauptattraktionen im Hehlinger Park. Piratenschiff, Floß, Pumpen und Brücken bieten Abwechslung und spornen die Fantasie an. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Hehlingen

Der Wolfsburger Wasserpark ist ein Geheimtipp, der sich per Mundpropaganda immer weiter herumspricht. Das zeigte sich bei der WAZ-Ferienreportage in Hehlingen: Die Familien, die sich mit Decken und Strandmuscheln einfanden, kamen aus der gesamten Region.

Besucherzahlen geben die Bäderbetriebe zwar erst nach Saisonende bekannt. Jessica Degner, die im Kiosk bedient, kann sich jedenfalls über Langeweile nicht beklagen. „Wir hatten viel zu tun und trotz der Hitze sind auch warme Speisen gefragt – Pommes gehen immer“, sagt sie.

Beliebte Ecke: Unter den hohen Bäumen im hinteren Teil des Geländes gibt es viel Schatten. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Viele bringen sich aber auch selbst etwas mit. So verteilen sich auf Picknickdecken unter den hohen Bäumen Plastikdosen mit Äpfeln oder Möhren, Salzstangen und Kirschen. Die meiste Verpflegung gehört einem Freundeskreis aus Grasleben. „Wir haben den Wasserpark vor zwei Jahren entdeckt und sind regelmäßig mit etwa zwölf bis 14 Personen hier“, berichtet Anja Bachmann.

Ab aufs Piratenschiff: Für jedes Alter ist im Wasserpark etwas dabei. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Mehr Werbung könnte künftig vielleicht trotzdem nicht schaden. So wussten nur wenige, dass der Park während der Sommerferien (bis 8. August) schon ab 10 Uhr geöffnet hat. Sandra Schlegel aus Gifhorn ist mit Freunden und drei Kindern zwischen ein und zwei Jahren zum ersten Mal hier und sogar „erst daran vorbeigefahren“, wie sie erzählt. Das Suchen habe sich aber gelohnt: „Es ist echt schön!“

Riesenspaß: Dieses Quartett muss sich noch einigen, was ihm mehr gefällt – Trampolin, Rutsche oder Bolzplatz. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Das finden nicht nur Eltern. Der elfjährige Yannik könnte glatt als Pressesprecher auf dem Piratenschiff anheuern: „Der Wasserpark ist eine tolle Freizeitbeschäftigung“, sagt er. Sein Bruder Lenny (9) geht ins Detail: Er findet das Floß toll. Und die Rutsche. Und die Fußballtore. Und das Trampolin. Und so könnte es noch eine Weile weitergehen, wenn nicht Leon (9) und Laura (4) aus Beienrode das tolle Trampolin jetzt fachgerecht benutzen würden. Beim Hüpfen spricht es sich schwer. Dafür steuern die Mütter Nelli Deich und Tina Hoppe noch Lob bei: „Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut!“ Die neunjährige Lara aus Sandkamp, die schon oft in Hehlingen war, findet eigentlich alles gut. Und ihrer Mutter gefällt, dass auch die jüngere Schwester hier ohne Schwimmreifen im Wasser spielen kann.

Verbesserungsvorschläge für den Wasserpark Hehlingen

An anderer Stelle gibt’s aber auch etwas Kritik: Sand und Spinnenweben am Wickeltisch werden von einer Besucherin bemängelt – und dass die Treppen der Spielgeräte für Aufsichtspersonen von Kleinkindern zu schmal seien.

Ortsbürgermeisterin Ira von Steimker (CDU) hätte gern noch mehr Schattenspender. Von Steimkers Stellvertreter Gerald Schröder (SPD) findet zwar, dass der Wasserpark ohne richtiges Schwimmbecken wenig Anreiz für ältere Kinder bietet, steht aber im Prinzip voll dahinter: „Allein die Idee fand ich schon damals, als hier das Freibad geschlossen werden musste, toll. Es ist eben etwas Einmaliges“, schwärmt er.

Die Braunschweigerin Stefanie Rosenkreuz analysiert das simple Erfolgsrezept: „Wasser und Sand – das ist alles, was kleine Kinder brauchen.“ Der vierjährige Jannik entdeckte das Areal bei einem Kita-Ausflug und brachte jetzt Maximilian (10) mit. „Ich finde den Fuß-Fühl-Pfad sehr interessant“, sagt Maximilian.

Unterm Sonnensegel: Lothar Schukowski mit seinen Enkelinnen Emma und Alisha (r.). Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Die Wolfsburgerin Alisha (9) findet es im Freibad schöner, aber ihre Schwester Emma (2) gibt Opa Lothar Schukowski zu verstehen, in Hehlingen sei alles toll. Irene Baldig aus Sülfeld ist mit ihrer Enkelin Melody und deren Bruder hier und hat sogar ein Spielgerät gefunden, das auch sie selbst in Bewegung bringt – es ist seniorengerecht.

Seniorengerecht: Einige Spielgeräte sind für Alt und Jung geeignet. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Lintje (8) aus Jembke und Iven (8) aus Wolfenbüttel wechseln sich an der Pumpe der Matschanlage ab. Carolin und Joachim Krüger aus Barwedel plauschen derweil gemütlich mit Sarah und Jan Behnke aus Wendschott, während die Söhne Nick (3) und Levin (5) spielen.

Wasser marsch: Pumpen finden überall ihre Fans. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Bald bekommt Nick ein Geschwisterchen. Das ist spätestens nächstes Jahr auch mit dabei, plant Mama Sarah und geht sich die geschwollenen Füße kühlen: „Das ist so entspannend hier!“

Entspannung pur: Kinder spielen, Eltern plauschen. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Von Andrea Müller-Kudelka

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