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Vorsfelde Vorsfelder Kampfsportler meisterten den Urwald
Wolfsburg Vorsfelde Vorsfelder Kampfsportler meisterten den Urwald
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00:24 14.06.2018
Abenteuer im Urwald: Roger Meyer von der Vorsfelder Kampfsportschule Dragos Wing Tsun und fünf seiner Schüler verbrachten zwei fast zwei Wochen im tiefen Dschungel von Französisch Guyana. Quelle: Sebastian Bisch
Vorsfelde

Fast zwei Wochen lang haben der Vorsfelder Kampfsporttrainer Roger Meyer und fünf seiner Schüler im südamerikanischen Urwald gehaust – freiwillig ohne Hotel, unnötige Vorräte und Kontakt zur Zivilisation. Für Meyer ist es nicht der erste Survival-Trip, doch dieses Mal fiel die Reise in die Regenzeit, und das ist im Dschungel nicht zum Lachen.

„Wenn das hier so regnen würde wie da, gäbe es Katastrophenalarm“, erzählt Lothar Schütze, einer der Mitreisenden. Der 64-Jährige war der älteste Teilnehmer und war schon 2016 einmal in den Dschungel geflogen, allerdings damals in der Trockenzeit. „Man hat ganz schön zu kämpfen mit der Feuchtigkeit“, berichtet der Wolfsburger über die diesjährige Tour. „Die Pfade stehen plötzlich bis zum Knie unter Wasser.“

Gruppe baute eine Hütte im Urwald

Das macht nicht nur die Fortbewegung schwierig, sondern vor allem auch das Nächtigen im Dschungel zum echten Problem. Deshalb übten die Wolfsburger nicht nur Kampfsport und paramilitärischen Waffenumgang, sondern bauten auch zusammen mit einheimischen Scouts eine Hütte aus dünnen Baumstämmen, abgedeckt mit Bananenblättern.

Lichtung im Wald: Hier bauten sich die Vorsfelder eine Hütte. Quelle: privat

Mit Macheten schlugen sie dafür eine Lichtung in den Wald, verstrebten die Stangen zu einem Gerüst – „ganz ohne Nägel“, betont Lothar Schütze. Die Wände blieben offen, doch vor Wasser von oben und unten waren die Abenteurer damit sicher. Reiseleiter Meyer zeigt sich beeindruckt: „Es sind nicht die hellsten Ingenieure. Aber am Ende haben zehn Leute in Hängematten in diesem Gerüst geschlafen und es hielt.“

Goldschürfer rodeten Regenwald

Ganz allein waren die Expeditionsteilnehmer aber nicht in der Wildnis. „Wir haben ein Goldschürferlager besucht“, erzählt Lothar Schütze. „Da werden Hunderte Quadratmeter Urwald einfach plattgemacht – das ist traurig.“

Mittlerweile sind die sechs Abenteuertouristen wieder zurück in Wolfsburg. In etwa 8000 Kilometer Entfernung Luftstrecke steht ihr Holzhaus-Gerüst noch immer im Dschungel. Für kommende Expeditionen soll es als Basiscamp dienen, einstweilen dient es einheimischen Jägern als Unterkunft.

Von Frederike Müller

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