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Vorsfelde Weniger Unfälle, aber mehr schwer Verletzte
Wolfsburg Vorsfelde Weniger Unfälle, aber mehr schwer Verletzte
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17:46 22.03.2018
Rückgang: Die Zahl der Verkehrsunfälle sank von 401 in 2016 auf 371 in 2017.  Quelle: Sebastian Bisch (Archiv)
Vorsfelde

 Die Polizeistation Vorsfelde stellte am Donnerstag ihre Unfallstatistik für das Jahr 2017 vor. Die zwei Kernthesen lautet: Die Zahl der von der Polizei aufgenommenen Unfälle ist deutlich gesunken. Aber: „Die Unfallfolgen sind schlimmer geworden“, sagte Ullrich Müller, Leiter der Polizeistation Vorsfelde.

Insgesamt registrierte die Vorsfelder Polizei 2017 zwischen Velstove und Neindorf 371 Unfälle, 2016 waren es noch 401. Aber: Im vergangenen Jahr gab es einen Unfalltoten zu beklagen – ein 35-jähriger Golffahrer war Ende Juni auf der L290 zwischen Almke und Hehlingen gegen einen Baum gefahren. 2016 gab es kein Todesopfer.

Im vergangenen Jahr wurden 68 Unfälle mit Verletzten gezählt – 2016 waren es 67. Aber: Die Zahl der dabei schwer Verletzten stieg von sieben (2016) auf 13. „Eine erhebliche Steigerung“, so Müller. Wobei schwer verletzt nicht gleich schwer verletzt sei, betonte Polizeioberkommissar Reiner Stautmeister: „Per Definition gilt jemand als schwer verletzt, wenn er im Krankenhaus behandelt wird.“

Deutlich gesunken ist die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss (von zehn auf sechs). Zudem habe man 13 (Vorjahr 16) Alkoholsünder aus dem Verkehr. Aber man habe auch elf Fahrer (2016: sieben) angehalten, die unter Drogen oder Medikamenteneinfluss standen. „Wir hatten auch einen Verkehrsunfall unter Medikamenteneinfluss“, so Müller.

Erfreulich hingegen ist der deutliche Rückgang der registrierten Unfallfluchten: „Hatten wir 2016 noch 160 Unfallfluchten zu bearbeiten, waren es im vergangenen Jahr 71 – wovon wir 26 aufgeklärt haben“, betonte Ullrich Müller. Darunter zwei, bei denen es Verletzte gab. Wichtig zu wissen: Als Unfallflucht gilt nicht das Abhauen nach einem Parkrempler, sondern auch nach Beschädigen von Schildern oder Leitpfosten. „Warum die Zahl der Unfallfluchten so deutlich zurückging – eine detaillierte Erklärung gibt es dafür nicht“, ergänzte Müller. Er freue sich trotzdem darüber.

Von Carsten Bischof

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