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Vorsfelde: Stadt erklärt die „Erhaltungsmaßnahmen“

Wirbel um Sanierung der Helmstedter Straße Vorsfelde: Stadt erklärt die „Erhaltungsmaßnahmen“

Politiker und Bürger sind mit der Sanierung der Helmstedter Straße unzufrieden. Doch die Stadt rechtfertigt ihr Vorgehen: Eine grundlegende Sanierung sei weder notwendig noch geplant gewesen.

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Helmstedter Straße: Die dunklen Stellen im Asphalt zeigen die sanierten Abschnitte in der Fahrbahndecke.
 

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Vorsfelde. Als wäre es nicht schon heiß genug: Die Bauarbeiten auf der Helmstedter Straße erhitzen die Gemüter. Ortsbürgermeister Günter Lach (CDU) nennt sie „Lachnummer“, Bürger sprechen von „Flickschusterei“. Die Stadt hingegen spricht von „kleinere Bauarbeiten (...) zur Erhaltung der Bausubstanz.“

Das Grundproblem: Bürger und Politiker gingen von einer Grundsanierung der Fahrbahn aus. Doch die habe die Stadtverwaltung „zu keinem Zeitpunkt in Aussicht gestellt, da sie bisher und absehbar nicht notwendig ist“, stellt Stadtsprecherin Elke Wichmann klar. „Ganz im Sinne einer wirtschaftlichen Betrachtung wurde mit einem geringen Mitteleinsatz von weniger als 60.000 Euro eine notwendige Werterhaltung des Infrastrukturvermögens durchgeführt.“ In Abstimmung mit dem Ortsrat, so Wichmann, sei festgelegt worden, die Straßenbauarbeiten parallel mit der Umgestaltung der Mittelinsel (Querungshilfe) in Höhe von Cadera zu verwirklichen.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten an der Fahrbahndecke seien „im Wesentlichen“ die Fugen längs der Brücke und die Brückenübergangsbereiche „entsprechend den Erfordernissen aus der Brückenprüfung“ bearbeitet worden. Im Rahmen der Deckensanierung sei überwiegend die Mittelnaht saniert worden.

Wichmann betont: „Die durchgeführten Sanierungen sind bautechnisch ordentlich hergestellt, verkehrssicher und lassen eine optimale Ausnutzung der Lebensdauer der Straßeninfrastruktur erwarten.“ Bei der Erhaltung werde darauf geachtet, „mit minimalem Aufwand langfristig eine Straße verkehrssicher befahren zu können“. Natürlich sei die Lebensdauer jeder Straße begrenzt, so Wichmann. Es müsse immer wieder mit Sanierungen gerechnet werden. Aber: „Auf Grund der durchgeführten Erhaltungsmaßnahmen ist in den nächsten Jahren nicht mit größeren Sanierungsmaßnahmen in diesem Abschnitt zu rechnen.“

Ortsbürgermeister Lach und einige Bürger hatten eine Grundsanierung der Helmstedter Straße erwartet und sind über das „Flickwerk“ der jetzigen Bauarbeiten verärgert (WAZ berichtete).

Von Carsten Bischof

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