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Vorsfelde: SPD diskutiert über Islam und Terror

Wolfsburg-Vorsfelde Vorsfelde: SPD diskutiert über Islam und Terror

Vorsfelde. Über den Islam und Terroristen sprach Mohamed Ibrahim gestern im Vorsfelder Klingemannhaus. Eingeladen hatte den Geschäftsführer des Islamischen Kulturzentrums die SPD Vorsfelde-Wendschott.

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Im Klingemannhaus: Mohamed Ibrahim (3.v.l.) war zu Gast bei der SPD Vorsfelde-Wendschott. Er sprach über den Islam und Terroristen.

Quelle: Photowerk (he)

„Es ging uns darum, über den Islam aufzuklären, denn vor allem aus Unwissenheit resultieren Ängste“, betonte Falko Mohrs, Vorsitzender der Vorsfelder SPD. Weltweit gebe es über 1,6 Milliarden Muslime, erläuterte Ibrahim - und alle hätten jetzt unter den Gräueltaten einiger weniger islamisch motivierter Extremisten zu leiden. Das schlimmste daran sei die Pauschalisierung. „Deshalb gibt es auch bei den Muslimen Ängste“, betont Ibrahim, der zunächst die Religion im Allgemeinen beschrieb. Anhand der fünf Säulen des Islams (Glaubensbekenntnis, Gebet, soziale Pflichtabgaben, Fasten und Pilgern) beschrieb er, wie ähnlich der Islam und das Christentum einander in ihren Grundlagen eigentlich sind. „Beide wollen aus ihren Anhängern bessere Menschen machen.“ Auch deshalb sei aus Sicht der Muslime „Salafismus“ das falsche Wort für die gewaltbereiten Muslime. Denn das Wort ist im arabischen eigentlich positiv besetzt, beschreibt lediglich das Berufen auf die Vorfahren.

„Wichtig ist es, den Terror nicht auf eine Religion zu beschränken“, so Ibrahim. Das Problem, warum auch jugendliche Muslime aus Wolfsburg in den IS-Krieg zogen, sitze viel tiefer: „Wir sollten diese Gründe gemeinsam erforschen und angehen, ohne eine Religion abzustempeln“, so sein Fazit.

kau

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