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Vorsfelde: Falsche geparkte Autos blockieren die Müllabfuhr

Wolfsburg: Ärger im Potsdamer Weg Vorsfelde: Falsche geparkte Autos blockieren die Müllabfuhr

Anwohner Johann Reinold stinkt es gewaltig: Weil immer wieder Autos verbotswidrig auf dem Wendehammer am Potsdamer Weg in Vorsfelde parken, kommt die Müllabfuhr häufig nicht durch. Die Folge: Die Tonnen quillen oftmals über und für Sonderleerungen zahlen die Anwohner drauf.

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Das geht gerade noch: Johann Reinold beklagt, dass Abfallbehälter oft übervoll sind, weil die Müllabfuhr nicht durchkommt.
 

Quelle: Britta Schulze

Vorsfelde.  Dabei gilt im Bereich des Müllsammelplatzes für die Häuser Nummer 7 bis 19 ein absolutes Halteverbot. „Ich möchte, dass der Müll regelmäßig abgeholt und das Halteverbot durchgesetzt wird“, sagt der 68-Jährige. Mehrmals habe er sich bereits an das Ordnungsamt der Stadt Wolfsburg gewandt, geändert habe sich dadurch allerdings nichts.

Laut Stadtsprecherin Elke Wichmann gab es im November 2016 und in diesem Oktober mehrmals an unterschiedlichen Wochentagen und zu unterschiedlichen Tageszeiten Kontrollen durch den Städtischen Ordnungsdienst. „Im Ergebnis wurde ein Falschparker verwarnt“, so Wichmann. Sie kündigte an, dass das Ordnungsamt die Situation an den Tagen der Müllabfuhr noch einmal im Auge behalten wolle.

Was Johann Reinold und Lebensgefährtin Liselotte Klemp außerdem maßlos stört: Durch erneute Anfahrten und Sonderleerungen der WAS entstehen erhebliche zusätzliche Kosten. „Ein erneutes Anfahren ist mit Kosten verbunden, welche nicht allen übrigen Gebührenzahlern angelastet werden dürfen“, sagt Elke Wichmann mit Blick auf die geltende Abfallwirtschaftssatzung.

Großes Problem am Potsdamer Wehg 7 in Vorsfelde

Großes Problem am Potsdamer Wehg 7 in Vorsfelde: Wegen verbotswidrig parkender Autos kommt der Müllwagen oft nicht an die Tonnen heran.

Quelle: privat

Der Müllärger ist auch bei der WBG Helmstedt als zuständigem Immobilienverwalter bekannt. Geschäftsführer Peter Bruckmann bestätigt auf Nachfrage den Hinweis an Mieter, Wildparker zu fotografieren. „Wir brauchen eine Grundlage, um die Kosten von Sonderleerungen an die Verursacher weitergeben zu können.“ Er bestätigt auch, dass regelmäßig ein Mitarbeiter eines Dienstleisters Abfall zum Zweck der „Optimierung“ umschichten würde. Von Fotos hält Johann Reinold allerdings nichts: „Ich bin doch kein Hilfssheriff.“

Von Jörn Graue

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