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Vorsfelde: Beate Stecher arbeitete in Tansania

Wolfsburg-Vorsfelde Vorsfelde: Beate Stecher arbeitete in Tansania

Vorsfelde. Jenseits von Afrika: Drei Wochen lang war Pastorin Beate Stecher in Tansania, jetzt ist sie zurück in Vorsfelde. Und hat sehr viel zu erzählen.

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Besuch in Tansania: Pastorin Beate Stecher weihte am Neujahrstag die neue Kirchenglocke in Kimosonu. Künftig soll sie im Glockenturm hängen (u.).

Die Pastorin der Kirchengemeinde St. Petrus/Heiliggeist reiste mit einer achtköpfigen deutschen Delegation nach Kimosonu am berühmten Berg Kilimandscharo. Ihre Konfirmanden hatten 1000 Euro gesammelt, um den Transport einer 100 Kilo schweren Kirchenglocke für die afrikanische Christengemeinde zu finanzieren (WAZ berichtete). An Heiligabend holten ihre Gastgeber die Glocke vom Zoll ab, am Neujahrstag weihte Stecher die Glocke. „Bis dahin diente ein Metallrohr als Glocke“, berichtete die Geistliche. „Wenn Pastor Kweka darauf schlägt, wussten die Gläubigen, dass Gottesdienst ist.“

Diese Zeiten sind vorbei: Die Christen in Kimosonu haben einen Glockenturm aus Holz gebaut – dort soll die Glocke künftig hängen. Per Seil kann Kweka dann die Glocke läuten. Zufrieden verließ die Delegation Kimosonu und schaute sich Krankenhäuser, Schulen und Waisenhäuser in der Umgebung an. Viele werden von der evangelischen Kirche in Deutschland unterstützt oder gar geleitet. „In unseren Augen herrscht dort Armut“, sagt Beate Stecher. „Aber die Menschen dort tragen einen unglaublichen Reichtum in ihren Herzen. Ich werde mit Sicherheit wieder hinfahren.“ Vielleicht, so Stecher, gebe es ja bald weitere, tiefere Kontakte der St.-Petrus-/Heiliggeist-Gemeinde nach Kimosonu.

Eine Überraschung erlebte Stecher gleich nach ihrer Rückkehr: Ein anonymer Spender hatte einen Umschlag mit 400 Euro und einem Zeitungsfoto aus der WAZ in ihren Briefkasten geworfen. „Das Bild zeigt die Kirchturmsanierung der St.-Petrus-Kirche“, so Stecher. „Das Geld fließt natürlich in diese Baumaßnahme.“

bis

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