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Vorsfelde: Ärger um Schulanmeldungen

Vorsfelde Vorsfelde: Ärger um Schulanmeldungen

Vorsfelde. Für Erik Michalzik (10) ist eine Welt zusammengebrochen. Der angehende Fünftklässler wollte unbedingt aufs Phoenix-Gymnasium gehen, das in seiner Nachbarschaft liegt. Dann kam die Ablehnung! Kein Einzelfall.

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Große Enttäuschung: Der angehende Fünftklässler Erik Michalzik hatte sich schon aufs Phoenix-Gymnasium gefreut, Vater Michael Michalzik und Mutter Stefanie Harke-Michalzik ärgern sich über das Ablehnungsschreiben.

Quelle: Britta Schulze

„Ich habe mich so aufs Phoenix-Gymnasium gefreut“, sagt der Vorsfelder Viertklässler traurig. Er hatte auf der Altstadtschule Vollgas gegeben, um ja die Empfehlung fürs Gymnasium zu schaffen.

„Wir hatten 140 Anmeldungen“, berichtet Wolfgang Preuk, Leiter des Phoenix-Gymnasiums. „Aber wir dürfen nur 120 Fünftklässler aufnehmen.“ Er habe versucht, eine zusätzliche fünfte Klasse einzurichten, „aber die Stadt hat es nicht genehmigt“. Die Folge: Das Los entschied, welche 120 Kinder nach den Sommerferien neu aufs Gymnasium gehen – und welche nicht.

Ein Weg, der auch für Preuk hart ist: „Abgelehnte Kinder stehen weinend in meinem Büro...“

Es sind vor allem Vorsfelder Kinder und Eltern, die sauer sind: „Wir haben unser Gymnasium vor der Haustür, dürfen aber nicht hin...“, sagt Vater Michael Michalzik. Auch Ludwig Eisenbarth – ebenfalls Familienvater aus Vorsfelde – ist erbost: „So kann es kommen, dass Kinder aus dem Kreis Gifhorn oder Helmstedt nach Vorsfelde kutschieren, während Vorsfelder in die Innenstadt oder nach Fallersleben müssen.“

Andreas Carl, Sprecher der Stadt Wolfsburg, verteidigt das Vorgehen: Wenn sich mehr Kinder an einer Schule anmelden als Plätze da sind, sei das Losverfahren vorgeschrieben. Aber: „Aktuell gibt es 110 freie Plätze an Gymnasien in Wolfsburg.“ Infos und Hilfe gebe es bei der Schulentwicklungsplanung der Stadt.

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