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Vorbereitung für VW-Nordanbindung?

Warmenau Vorbereitung für VW-Nordanbindung?

Im neu gestalteten Kreuzungsbereich auf der Hannoverschen Straße bei Warmenau zweigt gegenüber der Einfahrt zum Gewerbegebiet ein kleiner Straßenzipfel nach Süden - und endet nach wenigen Metern im Nichts. Die WAZ fand heraus: Dieser Zipfel weist bereits in die Zukunft - eines Tages könnte hier die VW-Nordanbindung entstehen.

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Ein Zipfel, der ins Nichts mündet: Der kleine Abzweig an der Kreuzung in Warmenau könnte eines Tages eine Verbindungsstraße zu VW werden.

Quelle: Gero Gerewitz

Warmenau. Angedacht ist dort, für wann auch immer, eine Zufahrt zum VW-Kraftwerk, Arbeitstitel: Nordanbindung. „Die ist bereits im Flächennutzungsplan vorgesehen“, so Stadtsprecher Ralf Schmidt. Sollte sie eines Tages kommen, müsse man den Kreuzungsbereich nicht neu anfassen; die Straße werde dann einfach an den Zipfel angeschlossen. Wann das der Fall sein könnte, steht in den Sternen. „Aktuell gibt es bei Volkswagen keine Entscheidungen oder konkreten Nutzungsplanungen“, sagte ein VW-Sprecher der WAZ. Er bestätigte aber, dass die Idee einer nördlichen Anbindung des Werks „schon länger existiert.“

Und das seit gefühlt 20 Jahren, wie sich Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns (CDU) erinnert: „Und das ist immer noch unser aktueller Kenntnisstand.“ Mit Gerüchten, womöglich solle ja auch das Gewerbegebiet nach Süden ausgedehnt und über den Zipfel erschlossen werden, möchte sie ein für allemal aufräumen: „Es reicht mit der Gewerbeansiedlung in Warmenau, sonst ersticken wir im Verkehr.“ Dass ein Gewerbegebiet dort mit dem Landschaftsschutz kollidieren würde, sei ein weiterer Aspekt. Eins aber findet die Politikerin auf jeden Fall gut am kleinen Zipfel: „Hier hat die Stadt endlich mal voraus gedacht. Meist ist es ja umgekehrt und man macht sich erst hinter Gedanken über verkehrliche Erschließungen.“

fra

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