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Vogelschau im Schützenhaus Vorsfelde

Züchter zeigen 270 Tiere Vogelschau im Schützenhaus Vorsfelde

Die Vogelfreunde Vorsfelde luden am Wochenende zur großen Vogelschau ins Schützenhaus ein. Die Züchter zeigten insgesamt 270 Tiere.

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Beliebt: Viele Familien kamen am Wochenende zur Vogelschau ins Vorsfelder Schützenhaus. Acht Züchter zeigten 270 Tiere.

Quelle: Britta Schulze

Vorsfelde. „Bitte vorsichtig! Das ist sehr gefährlich“. Edgar Sauke muss immer wieder allzu neugierige Besucher in die Schranken weisen, wenn diese beispielsweise ihre Finger durch den Draht von „Carlos“ Voliere stecken. Der Organgewangenkakadu kann mit seinem gewaltigen Schnabel eine steinharte Paranuss knacken. Man könne sich ausmalen, was „Carlo“ beispielsweise mit einem menschlichen Finger anstellen könnte. „Manchmal hat er nämlich ausgesprochen schlechte Laune“, mahnt Sauke.

Der Züchter mit seinen Großsittichen ist einer von acht Aktiven der Vogelfreunde Vorsfelde, die am Wochenende ein attraktives Ausflugsziel im Schützenhaus geschaffen hatten. Ganze Familien bestaunten die Ausstellung von 270 Vögeln - Großsittiche, Wellensittiche, Kanarien und Waldvögel - sowie fantasievoll gestaltete Volieren. Eine Jury hatte bereits zuvor ihre Wertung vorgenommen und die besten Tiere ermittelt.

Am Sonnabend war feierliche Eröffnung angesagt. Vorsitzender Jens Oppermann dankte Aktiven und Helfern, besonders den Züchterfrauen für das Kuchenbuffet und Sponsoren für die Preise der Tombola. „Nur mit diesen zusätzlichen Einnahmen ist es überhaupt möglich, eine derartige Vogelschau noch auf die Beine zu stellen und die doch bedeutenden Kosten zu decken“, sagte Oppermann. Der Vorsitzende freute sich, dass auch Bürgermeister und Ortsbürgermeister Günter Lach gekommen war, der damit seine langjährige Verbundenheit mit dem Verein dokumentierte.

Fachpublikum und viele interessierte Besucher bestaunten an zwei Tagen die Farbenpracht und Artenvielfalt, die von einer kleinen engagierten Züchtergruppe immer wieder geschaffen wird. „Leider werden es aber immer weniger, die sich diesem zeitintensiven Hobby widmen möchte“, bedauert Oppermann. Schwierig sei es speziell, junge Leute zu gewinnen.

Wie die Tierverbundenheit der Vorsfelder Züchter aussehen kann, bewies Heike Schultz im September diesen Jahres. Über Wochen beobachtete sie zwei Sonnensittiche, die nach Vandalismus aus dem Tiergehege entwichen waren. Und konnte sie schließlich in die rettende Voliere locken. „Bonnie und Clyde“ - so heißen die beiden Sittiche - sind mittlerweile wieder mopsfidel, überwintern in Heikes Gehege und werden im Frühjahr wieder ins Tiergehege umziehen.

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