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Vogelfreunde hoffen auf Nachwuchs

Jubiläum in Vorsfelde Vogelfreunde hoffen auf Nachwuchs

Seit 50 Jahren gibt es die „Vogelfreunde Vorsfelde“. Im Jubiläumsjahr wollen die Mitglieder zu neuen Ufern aufbrechen. Sie planen eine Geburtstagsschau im November und hoffen darauf, dass der Nachwuchs hilft, die Weichen für die Zukunft zu stellen.

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Spartenleiter Papageien: Bernd Jonuscheit mit seinem Vogel Mozart im Vorsfelder Schützenhaus.
 

Quelle: Britta Schulze

Vorsfelde.  Der Verein „ Vogelfreunde Vorsfelde“, 1968 gegründet, ist mit seinen 50 Jahren jetzt eindeutig in der Midlife-Crisis. Aber mit Hilfe von zwei neuen, jugendlichen Züchtern und engagierten Fachleuten wollen die Aktiven im Jubiläumsjahr 2018 die Weichen in Richtung Zukunft stellen. „Ich bin optimistisch, dass uns das gelingt“, sagt der Vorsitzende Günter Mühe.

Mühe hatte im Oktober 2017 zusätzlich zur Kasse kommissarisch den Vorsitz übernommen, der stellvertretende Vorsitzende Bernd Jäschke ist gleichzeitig zweiter Gerätewart und der erste Gerätewart Bernd Jonuscheit auch zweiter Kassierer. Drei Männer, sechs Posten – das zeigt deutlich das Problem, „das ja viele Vereine haben“, wie Günter Mühe betont. Viele ehemalige Züchter haben aus Altersgründen aufgehört, einige sind weggezogen. „Aber jetzt haben wir wieder Nachwuchs, es geht bergauf“, freut sich der Vorsitzende, der sein Amt auf jeden Fall so lange ausüben will, bis sich ein williger Nachfolger der jüngeren Generation gefunden hat.

Vielleicht ist es schon bei der Jahreshauptversammlung am Sonntag, 18. Februar, so weit. Um 10 Uhr versammeln sich dann die Mitglieder – zurzeit sind es 22 – in der Vereinsgaststätte „Goldener Stern“, wählen einen Vorstand und planen die Jubiläumsschau, die am dritten Wochenende im November starten soll. In früheren Jahren waren dort rund 500 Tiere zu sehen, mehr als die Hälfte in der Preisrichter-Wertung – ein Qualitätsmerkmal, das dem Fachwissen der Vogelfreunde zu verdanken ist. Mühe ist Spartenleiter für Wellen- und Großsittiche, Jonuscheit für Papageien, Jäschke für Exoten und Waldvögel, Peter Balles für Kanarienvögel. Der Ältestenrat (Edgar Sauke, Alfred Michel und Horst Varbelow) steht bei Fragen zusätzlich zur Verfügung.

Schau im Schützenhaus

Schau im Schützenhaus: 2017 musste sie ausfallen, früher waren hier aber in manchem Jahr mehr als 500 zum Teil preisgekrönte Vögel zu sehen.

Quelle: Jessica Könecke

Zum Jubiläum möchte Günter Mühe gern die drei noch lebenden Gründungsmitglieder anschreiben: Gerhard Lettau, Otto Göhres und Karl Geismar, in dessen ehemaliger Gaststätte (Goldener Stern) sich der Verein noch immer an jedem dritten Sonntag im Monat trifft. Falls ihre Gesundheit keinen Besuch zulässt, sollen sie zumindest wissen, dass ihre Nachfolger an sie denken – und dass es auch nach 50 Jahren weitergeht mit der Vogelzucht in und um Wolfsburg.

Fachleute

Fachleute: Die Vorsfelder kennen sich mit Kanarien- ebenso gut aus wie mit Waldvögeln oder Sittichen. Der Ältestenrat bringt Jahrzehnte an Erfahrung mit.

Quelle: Jessica Könecke

Von Andrea Müller-Kudelka

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