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Vorsfelde Viel Applaus für Klaus Künzel
Wolfsburg Vorsfelde Viel Applaus für Klaus Künzel
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00:15 27.02.2014
Lesung beim Kulturverein Zugabe: Klaus Künzel stellte das Vorsfelde-Kapitel aus seinem Buch „Verschluckte Städte“ vor. Quelle: Photowerk (bb)
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Auf Einladung des Kulturvereins Zugabe las Künzel jetzt im Rolf-Nolting-Haus daraus vor.

Je zwei Tage lang war der heute 67-Jährige im Jahr 2012 in zehn eingemeindeten Städten, spazierte herum, sprach mit Bewohnern und recherchierte die Geschichte. So war es auch in Vorsfelde.

Die Zuhörer im vollen Rolf-Nolting-Haus verfielen oft in zustimmendes Nicken oder Gelächter, wenn Künzel seine persönlichen Eindrücke vortrug. Etwa vom Vorurteil, die Vorsfelder seien reserviert, vom Verhältnis zu Wolfsburg und von der Freundschaft des Vorsfelder Bürgermeisters Carl Grete zum Fallersleber Dichter August Heinrich Hoffmann. Für die Lesung besuchte Künzel Vorsfelde zum zweiten Mal: „Ich staune nach wie vor über die vielen Geschäfte und das breit gefächerte Gastronomie-Angebot.“

Künzel erhielt viel Applaus. „Die Gespräche von Grete und Hoffmann - man kann sich vorstellen, dass es wirklich so zwischen ihnen war“, fand Roland Polze vom Heimatverein, der gemeinsam mit der Buchhandlung Sopper den Verein Zugabe bei der Veranstaltung unterstützte.

Die Lesung fand im Rahmen der Reihe „Dämmerstunde“ statt, die es nur im Winterhalbjahr gibt. Die nächste ist am Sonntag, 23. März, ab 16 Uhr: Reinhard Altenberg liest unter dem Motto „Noch immer die alten Affen“ Texte von Kästner, Tucholski und anderen. Danach macht die „Dämmerstunde“ Pause bis Oktober.

mbb

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