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VfL-Jugend nach Reislingen? Der Widerstand im Ort wächst

Wolfsburg-Reislingen VfL-Jugend nach Reislingen? Der Widerstand im Ort wächst

Reislingen. Der VfL Wolfsburg möchte ein Nachwuchwuchsleistungszentrum mit Gebäuden und Trainingsflächen an der Dieselstraße bauen. Verein und Stadt favorisieren eine Fläche neben dem Gelände des Reit- und Fahrvereins Vorsfelde, die Reislinger Bürgerinitiative schlägt eine Fläche auf der anderen Straßenseite vor. Der Ortsrat hingegen sagt zu beiden möglichen Standorten „Nein“.

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Fläche an der Dieselstraße: Gegen den möglichen Standort für ein VfL-Nachwuchsleistungszentrum haben die Reislinger bereits im vergangenen Sommer protestiert (kl. Foto).

Quelle: Photowerk (bs)

Tatsache ist: Die Fußballer des VfL Wolfsburg brauchen zusätzliche Trainingsflächen für ein Nachwuchsleistungszentrum und für ein Fußball-Internat. Die Verwaltung, so Sprecher Ralf Schmidt, habe im Stadtgebiet nach geeigneten Flächen gesucht. Aber: „Generell gibt es noch keine abschließende Entscheidung über den Standort und die Flächenausdehnung.“ Aber sowohl der VfL als auch die Stadt favorisieren eine Fläche, die an das Gewerbegebiet Ost anschließt. Diskutiert wird allenfalls darüber, wie dicht der VfL ans Gewerbegebiet heran rücken kann.

Pläne, die die Bürgerinitiative Reislingen auf die Barrikaden treibt: „Damit wäre unser letztes Stückchen Grün weg“, sagt BI-Sprecher und Ex-VfL-Führungskraft Bernd Sudholt. Zu seiner aktiven Zeit war er Geschäftsführer für Nachwuchs, Frauen und Internat. Deshalb habe er auch Verständnis für die Pläne des Vereins: „Aber besser wäre es, das Nachwuchsleistungszentrum auf der gegenüber liegenden Straßenseite zu bauen, weit weg von der ICE-Trasse.“ Dort, wo es früher ein Flüchtlingsheim gab.

VfL-Geschäftsführer Stephan Ehlers will sich zu diesem Vorschlag nicht öffentlich äußern: „Wir möchten die Diskussion nicht kommentieren.“ Stadtsprecher Ralf Schmidt schon: „Der Bereich der so genannten Rohwiesen war ein Baustein der Untersuchung“, gibt er zu. Aber die Fläche sei nicht geeignet: zu klein, zu dicht an Wohnbebauung und mitten in einer erhaltenswerten Kaltluftschneise.

Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Friedrichs hält die ganze Debatte für überflüssig: „Wir wollen weder das eine noch das andere“, betont er. Die Rohwiesen sieht er auch zu dicht an der Bebauungsgrenze, die Fläche neben dem Gewerbegebiet Ost solle Grünfläche und Naherholungsgebiet bleiben. „Davon gibt es ja bald nicht mehr viel in Reislingen...“

bis

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