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Verwaltungsstelle raus aus dem Vorsfelder Rathaus?

Ortsrat Verwaltungsstelle raus aus dem Vorsfelder Rathaus?

Dieser Antrag dürfte für Diskussionen im Ortsrat sorgen: Die PUG will Verwaltungsstelle und Stadtteilbibliothek aus dem Vorsfelder Rathaus umsiedeln. Begründung: Nicht mehr zeitgemäß.

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Verwaltungsstelle Vorsfelde: Die PUG möchte, dass Leiter Hartmut Stapelfeld mit seinem Team ins Haus der Vereine zieht. Das Innere sei zu verwinkelt und arg sanierungsbedürftig.

Quelle: Britta Schulze

Vorsfelde. Der Ortsrat Vorsfelde will in seiner nächsten Sitzung am Mittwoch, 1. November, um 18.30 Uhr im Schützenhaus eine ganze Reihe von Haushaltsanträgen behandeln. Den spektakulärsten Antrag stellt die PUG: Sie will die Verwaltungsstelle und die Stadtteilbibliothek – beide im Rathaus untergebracht – an neue Standorte verlegen.

„Nicht mehr hinnehmbar“

„Die derzeitige Situation der Verwaltungsstelle sowie der Stadtteilbibliothek ist nicht mehr hinnehmbar“, begründet PUG-Fraktionssprecherin Sandra Straube die Forderung. Sowohl vom Zuschnitt als auch vom baulichen Zustand her sei das Gebäude „an der Grenze der Nutzbarkeit“. Für sie ist eine weitere Nutzung „aufgrund diverser baulicher Mängel“ nicht darstellbar. Ihr Vorschlag: Die Verwaltungsstelle könne ins Erdgeschoss des Ludwig-Klingemann-Hauses (Haus der Vereine) ziehen, die Stadtteilbibliothek ins Schulzentrum Eichholz. Dort sei sie mit Auto und Bussen erreichbar und man hätte die Möglichkeit zum Verweilen oder Leseinsel sowie Lesecafé einzurichten. Die CDU hingegen will die Sanierung des Rathauses beantragen: Die Fassade solle gestrichen, die sanitären Einrichtungen müssten erneuert und ein barrierefreier Zugang gebaut werden – „im hinteren Eingang möglich“, so CDU-Fraktionssprecher Alfred Klenner.

Autos setzen auf

Die PUG beantragt außerdem, die Zufahrt von der Meinstraße aus auf den Schützenplatz zu sanieren. Sie weise einen „erheblichen Buckel“ auf, so Straube. Marktfahrzeuge und Privatautos würden an der Stelle mit dem Unterboden aufsetzen.

Eine Verbesserung der Verkehrssituation am Schulzentrum Vorsfelde an der Carl-Grete-Straße fordern CDU und SPD in einem gemeinsamen Antrag. Der derzeitige Zustand sei für die Anlieger nicht mehr tragbar. Die Stadt hatte einen möglichen Umbau vorgeschlagen – der solle 2018 umgesetzt werden. Die CDU beantragt zudem, eine neue Verkehrsinfrastruktur rund um die B188 in Vorsfelde zu schaffen. „Nur mit Einbindung von Vorsfelde kann ein vernünftiger Verkehrsfluss in Ost-West- und Nord-Süd-Richtung geplant werden“, sagt Fraktionssprecher Klenner. Dies sei gerade mit Blick auf neue Baugebiete in Wolfsburger Osten wichtig.

Von Carsten Bischof

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