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Vorsfelde Verkehrsplanung: Ortsräte legen Wert auf Einfluss
Wolfsburg Vorsfelde Verkehrsplanung: Ortsräte legen Wert auf Einfluss
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23:39 12.02.2015
Planung für den Südosten: Erste Gremien geben grünes Licht. Quelle: Borisc Baschin (2)

Es tagten die Ortsräte Reislingen/Neuhaus, Hehlingen, Barnstorf/Nordsteimke und Stadtmitte. Sie sollten als erste politische Gremien grünes Licht für die zwei Millionen Euro teure Planung geben, die von der Einrichtung einer Schnellstrecke (L 290/Dieselstraße) über eine ÖPNV-Trasse bis zu neuen Radwegen reicht (WAZ berichtete). Reislingen/Neuhaus und Hehlingen machten gleich klar, dass sie noch Beratungsbedarf haben. Barnstorf/Nordsteimke und Stadtmitte stimmten der Vorlage zu – nach anderthalb Stunden Beratung.

Hans-Jürgen Friedrichs (Ortsbürgermeister Reislingen/Neuhaus) sorgte sich, dass mit dem Start der Planung schon Fakten geschaffen werden: „Das scheint mir zu festgezurrt.“ Stadtbaurätin Monika Thomas versicherte, dass für jede Baumaßnahme mehrere Lösungen vorgelegt, und dass die Ortsräte stets eingebunden würden. Genau darauf legte Detlef Conradt (Ortsbürgermeister Stadtmitte) auch viel Wert: „Den Einfluss, den wir nehmen wollen, müssen wir auch nehmen können!“

Eine gemeinsame Sorge der Politiker ist die Frage, wie sich die ohnehin schon angespannte Verkehrslage entwickelt, wenn die Baugebiete und neuen Straßenführungen entstehen. Daher stimmten Stadtmitte und Barnstorf/Nordsteimke auch dafür, dass die Verwaltung prüft, ob eigens für den Baustellenverkehr neue Wege entstehen müssen.

kn

„Mit Mohrs reden“: Fast 250 Reislinger nahmen den Termin mit dem Oberbürgermeister wahr.

Verkehr: Mohrs stellte sich 250 Reislingern

Reislingen. Neue Baugebiete und neue Verkehrsführung im Südosten Wolfsburgs: Diese beiden Themen bestimmten gestern Abend die Veranstaltung „Mit Mohrs reden“ in Reislingen. Fast 250 Besucher kamen in die Mehrzweckhalle.

Immer wieder wurde es emotional, dafür sorgte vor allem die Bürgerinitiative (BI) Reislingen. Oberbürgermeister Klaus Mohrs erklärte, dass die Planung vorsehe, Verkehr möglichst dorthin zu lenken, wo wenige Menschen wohnen. Norbert Lem: „Hier sollen Bürger gegeneinander ausgespielt werden!“ Dafür gab‘s viel Applaus. Mohrs: „Ich verstehe den Beifall nicht!“ Verkehr müsse nun mal so geplant werden, dass möglichst wenige Personen betroffen sind. Hintergrund: Viele Reislinger fürchten, dass in erster Linie sie unter neuer Verkehrsführung im Südosten leiden. Bernd Sudholt (BI) mahnte: „Wenn Ihr einen Aufschrei wollt, macht nur weiter so!“

Immerhin gab‘s eine erhoffte Garantie von Mohrs. Im geplanten Baugebiet Wiesengarten werden es „maximal drei Geschosse“ bei den Häusern geben. Das hatte die BI gefordert, zuletzt standen teils bis zu fünf Stockwerke im Raum.
Ein Bürger äußerte die Sorge, dass die L 290 beim Ausbau zur Schnellstrecke auch mehr Spuren bekommt. Mohrs: „Meine Aussage steht: Es gibt keine vierspurige L 290!“ Ein Reislinger wollte wissen, was zuerst kommt, neue Straßen oder neue Baugebiete. Stadtbaurätin Monika Thomas: „Wir machen es parallel.“ Der erste Spatenstich könne aber noch drei Jahre dauern. Klaus Mohrs versicherte den Reislingern: „Wir werden mit Ihnen zusammen Lösungen finden.“

kn

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