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Vereine: Ehrenamt stärker wertschätzen

Vorsfelde Vereine: Ehrenamt stärker wertschätzen

Vorsfelde. Das Ehrenamt stärker würdigen - das regt Vorsfeldes Propst Matthias Blümel an (WAZ berichtete). Bei den örtlichen Vereinen läuft Blümel damit offene Türen ein.

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Ehrenamt: Die Vereine und die Freiwillige Feuerwehr (Foto) befürworten eine stärkere Wertschätzung ihrer Arbeit.

Quelle: Photowerk (bas/Archiv)

„Mir geht es darum, dass das Ehrenamt wertgeschätzt wird“, betont Blümel. Vereine hätten Nachwuchssorgen, „viele Bereiche leiden darunter, dass sie keine Mitarbeiter finden“. Wie diese stärkere Anerkennung aussehen könnte, ob finanziell wie bei Sport-Übungsleitern oder etwa mit einem „Fest des Dankes“, „da überlege ich noch“.

Die Vorsfelder Vereine unterstützen Blümels Vorstoß. „Die Bevölkerung weiß oft gar nicht, was wir machen“, stellt Volkmar Weichert von der Freiwilligen Feuerwehr fest. Eine Idee der Retter habe die Stadt abgeschmettert: „Mit unseren Dienstausweisen kostenlos parken oder in die städtischen Bäder gehen - das ist besser, als zum Beispiel pro Einsatz bezahlt zu werden.“

Vorsfelde-live-Chef Axel Wagener sieht die Verantwortung eher beim Staat als bei der Stadt: „Ich könnte mir steuerliche Entlastungen vorstellen.“ Ehrenamtliche Arbeit und Aufwändungen blieben oft bei Einzelnen hängen.

Das bestätigt Gerdi Klenner von den Landfrauen Vorsfelde und Umgebung. Sie wünscht sich die Anerkennung „gar nicht mal in Form von Geld - ein Kaffeetrinken würde reichen, ein Dankeschön persönlich aus offiziellem Mund“. Denn eines wissen alle, so Klenner: „Die Idee ist gut - aber wer soll das bezahlen?“

mbb

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