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Urteil nach Messerangriff in Vorsfelde: Drei Jahre Gefängnis

Landgericht Urteil nach Messerangriff in Vorsfelde: Drei Jahre Gefängnis

Braunschweig. Die 28-Jährige, die am 31. März in der Gaststätte „Vorsfelder Eck“ einen 52-Jährigen mit einem Küchenmesser lebensgefährlich verletzt hatte, muss für drei Jahre ins Gefängnis und die Kosten des Verfahrens tragen.

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Landgericht, Braunschweig: Das Schwurgericht sprach am Mittwoch das Urteil im Prozess gegen eine 28-Jährige aus Vorsfelde, die wegen versuchten Totschlags angeklagt war.

Quelle: Kevin Nobs

Eine Aussetzung der Strafe zur Bewährung, wie von der Verteidigung gefordert, würde „der Schwere der Tat nicht gerecht werden“, betonte der Vorsitzende Richter Dr. Ralf Polomski am Braunschweiger Landgericht.

Die 28-Jährige war laut Zeugenaussagen volltrunken in die Gaststätte „Vorsfelder Eck“ gestürmt und hatte nach dem Ausruf: „Du kannst mir alles nehmen, aber nicht meinen Mann“ zweimal auf das Opfer eingestochen. Ausführlich erläuterte der Richter auch die strafmildernden Umstände, denn wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung wäre theoretisch eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren möglich gewesen. Die Staatsanwaltschaft hatte nach Abwägung der Umstände drei Jahre und fünf Monate Haft gefordert, der Nebenkläger in Vertretung des Opfers vier Jahre und fünf Monate.

Die Angeklagte ließ direkt nach dem Urteil des Schwurgerichts durch ihren Verteidiger erklären, dass sie auf Rechtsmittel verzichten will. Der Nebenkläger hat jetzt eine Woche Zeit, gegebenenfalls in Revision zu gehen.

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