Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Ursula Sandvoß erhält Verdienstkreuz am Bande

Einsatz für den Sport Ursula Sandvoß erhält Verdienstkreuz am Bande

Es ist die höchste Auszeichnung der Bundesrepublik für persönliches Engagement zum Gemeinwohl: Ursula Sandvoß aus Vorsfelde erhielt für ihren jahrzehntelangen Einsatz für den Sport in der Stadt gestern Nachmittag das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland aus den Händen von Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD). Die Gäste im Ratssaal, darunter viele langjährige Weggefährten, applaudierten stehend.

Voriger Artikel
Stadt stellt Pläne für Straßenbau und E-Busse vor
Nächster Artikel
Vorabend in St. Nicolai mit Schauspieler Samuel Koch

Enormer persönlicher Einsatz für den Sport in der Stadt: Ursula Sandvoß erhielt gestern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland von Oberbürgermeister Klaus Mohrs im Ratssaal.

Quelle: Britta Schulze

Vorsfelde/Wolfsburg. Ursula Sandvoß, die seit 2011 Vorsitzende des städtischen Sportbundes ist, übte sich in Bescheidenheit: „Mir macht Sport Spaß und mir macht es Spaß, Menschen zum Sport zu bringen.“ Die Auszeichnung sei für sie eine besondere Ehrung und als sie davon erfuhr, habe sie sich „verjagt“.

Oberbürgermeister Klaus Mohrs beschrieb den jahrzehntelangen Einsatz von Ursula Sandvoß, der bereits 1970 in der Gymnastiksparte des MTV Vorsfelde begonnen hatte. Als Vorstandsmitglied in dem Verein habe sie klar und diplomatisch ihre Meinung vertreten. Du suchst immer nach Lösungen und wendest dich gegen faule Kompromisse, das tut dem Sport gut“, betonte der Verwaltungschef. Er erinnerte auch an das politische Engagement von Ursula Sandvoß im Ortsrat Vorsfelde und im Wolfsburger Stadtrat, dem sie von 2001 bis 2011 angehörte – auch als Vorsitzende des Sportausschusses. Zudem hätte die überaus engagierte Vorsfelderin stets die soziale Verantwortung des Sports in den Blick genommen.

„Du bist genau die richtige Frau für uns für den Sport in Wolfsburg“, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Stadtsportbundes, Peter Henze. Er bescheinigte Ursula Sandvoß in seiner Ansprache „eine gute Streitkultur, diplomatisches Geschick und Charme“.

von Jörn Graue

Den Orden verdient

ein Kommentar von Carsten Bischof

Es gibt Menschen, die bewirken viel, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Menschen, die auch an vorderster politischer Front bodenständig und sie selbst bleiben. Die nicht wie ein Schauspieler von einem Rampenlicht ins nächsten huschen. Uschi Sandvoß gehört definitiv dazu.

Seit Jahrzehnten setzt sie sich für ihre Mitmenschen ein – im Ortsrat, im Rat der Stadt, beim MTV Vorsfelde, im Stadtsportbund. Ohne sie hätten weder der MTV noch der Sport allgemein in Wolfsburg den Stellenwert, den sie aktuell genießen. Sie hat den Orden zweifelsohne verdient.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Vorsfelde

Auf dieser Themenseite zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen finden Sie alle News, Informationen und Prognosen zu der Wahl des niedersächsischen Landtags. mehr