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Vorsfelde Unter Vorsfelde schlummern die Reste einer mittelalterlichen Burg
Wolfsburg Vorsfelde Unter Vorsfelde schlummern die Reste einer mittelalterlichen Burg
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21:17 10.09.2018
Tag des Denkmals: Grabungstechniker Daniel Pollok sprach über archäologische Funde in Vorsfelde und Fallersleben sowie über die Technik der Widerstandsmessung im Erdreich. Quelle: Tim Schulze
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Vorsfelde/Fallersleben

Neben der sicheren Existenz einer mittelalterlichen Burg bei Vorsfelde ließ sich nun auch auf eine zunehmende Stadtentwicklung in Fallersleben im 12. Jahrhundert schließen.

Bis zu sechs Burgen soll es historischem Kartenmaterial nach im mittelalterlichen Wolfsburg gegeben haben. Zweifelsfrei kann nun bei einer kleinen Erhebung bei Vorsfelde von einer mittelalterlichen Burg ausgegangen werden. Das Besondere, so betonte Pollok, sei das Untersuchungsverfahren der Funde durch neueste geophysikalische Messmethoden wie Widerstandsmessung oder Magnetisierung. „Dadurch können wir den Untergrund sichtbar machen, ohne dass wir danach graben – das kommt besonders dem Denkmalschutz zu Gute“, erklärte Daniel Pollok.

Schonende Methode: Widerstandsmessung bei Vorsfelde. Quelle: Stadt Wolfsburg

Neben der Burgverteilung in Wolfsburg ging es um einem Befund aus Fallersleben: Bei der Ausgrabung in der Bahnhofstraße für die neue Volksbank entdeckten Archäologen eine kreisrunde Grube, die später als gut erhaltene Latrine von vor 1200 identifiziert werden konnte. Gleichzeitig, so Pollok, sei die Latrine als infrastrukturelle Einrichtung ein deutliches Merkmal für eine zunehmende Stadtentwicklung.

Weg zum Ergebnis ist „unheimlich spannend“

Zu dem besonderen Anlass waren auch Bauherrin Claudia Kayser, Leiterin der Direktion Wolfsburg der Volksbank BraWo, sowie Fallerslebens Ortsbürgermeisterin Bärbel Weist gekommen. Pollok selbst ist bei diesem Thema mit dem Herzen dabei – seit 2015 forscht er in diesem Bereich und ist begeistert: „Wie sich nur durch Messmethoden am Ende solch ein Bild ergibt, das wir jetzt haben, das finde ich unheimlich spannend.“

Von Michèle Joppe

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