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Unnötiger Ärger am Phoenix-Gymnasium

Wolfsburg-Vorsfelde Unnötiger Ärger am Phoenix-Gymnasium

Vorsfelde. Der Ärger über das Losverfahren um die Aufnahme neuer Fünftklässler am Vorsfelder Phoenix-Gymnasium hätte vermieden werden können. Das sagt Stadträtin Iris Bothe. Schulleiter Wolfgang Preuk denkt darüber nach, das Aufnahmeverfahren künftig zu ändern.

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Phoenix-Gymnasium: Politik und Verwaltung kritisieren, wie das Losverfahren durchgeführt wurde.

Quelle: Sebastian Bisch

Stein des Anstoßes: 140 Anmeldungen gab es für das Phoenix-Gymnasium, die Schule hat aber nur 120 Plätze. Preuk ließ per Los entscheiden, wer einen Platz bekommt – einige Vorsfelder Kinder gingen leer aus und müssen sich ein anderes Gymnasium suchen (WAZ berichtete). „Das tut mir leid“, sagt Preuk. „Aber das Losverfahren ist so mit der Stadt abgestimmt.“ Lediglich Geschwisterkinder seien bevorzugt worden.

Laut Stadträtin Iris Bothe hätte Preuk auch Vorsfelder Kinder bevorzugen können – sie hätten dann einen Platz sicher gehabt und wären vom Losverfahren befreit gewesen. „Wir haben einen stadtweiten Schulbezirk“, erklärt Bothe. Jedes Gymnasium könne entscheiden, Wolfsburger Kinder – „und damit automatisch auch Vorsfelder“ – zu bevorzugen. Gebe es mehr Anmeldungen als Plätze, so die Stadträtin, müssten Kinder aus den Landkreisen Gifhorn und Helmstedt ins Losverfahren. „Zuständig für die Durchführung des Verfahrens ist die Schulleitung“, so Bothe.

Wolfgang Preuk will sich jetzt mit allen Wolfsburger Gymnasien beraten, „wie wir künftig mit dem Anmeldeverfahren umgehen“. Er erwarte auch in den kommenden Jahren steigende Anmeldezahlen an Wolfsburger Gymnasien – auch in Vorsfelde.

bis

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