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Tischlerei Schöne baut im Vogelsang

Nach Brand Tischlerei Schöne baut im Vogelsang

Auf einem Filet-Grundstück im Vogelsang entsteht eine 1172 Quadratmeter große Fertigungshalle der Tischlerei Schöne: Am Montag war Spatenstich. Den Familienbetrieb am Standort Nordsteimke hatte ein Feuer zerstört; jetzt investiert Chef Michael Schöne in den Neubeginn.

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Spatenstich im Vogelsang: Hier entsteht eine Fertigungshalle der Tischlerei Schöne. Der Familienbetrieb war abgebrannt.

Quelle: Roland Hermstein/ Bühring Architekten

Vogelsang. Jetzt kann es losgehen: An der Marie-Curie-Alle (Zufahrt Wilhelm-Carl-Wien-Straße) im Vorsfelder Vogelsang entsteht eine Halle der Tischlerei Schöne. Im Februar war der Familienbetrieb in Nordsteimke abgebrannt. 1,7 Millionen Euro investiert Michael Schöne jetzt in Gelände und Gebäude.

Die Produktion läuft derzeit mit acht Mitarbeitern in einer gemieteten Halle in der Sudammsbreite weiter – in beengten Verhältnissen. Die neue Halle wird eine Fläche von 1172 Quadratmetern und zwei Geschosse vorweisen. Lager, Lackier- und Maschinenraum, Werkbank, Besprechungszimmer sowie Sanitär- und Sozialräume plante Architekt André Bühring. Auch für das Fitness-Studio Injoy in Wolfsburg plante er übrigens bereits nach einem Großbrand neu. „Wir wären hier gern im Dezember schon eingezogen“, bemerkte Michael Schöne. Die Stadt hatte den Bauantrag im Mai zwar in rekordverdächtigen fünf Wochen bearbeitet, es war aber kein Generalunternehmer für den Bau frei. Bis Firmen für alle Gewerke gefunden waren, verzögerte sich der Start. Zurzeit wird das Grundstück (2886 Quadratmeter) aufgefüllt. „Ich hoffe, dass jetzt alles ein bisschen schneller vorangeht und ich im Juni 2018 zur Eröffnung wieder einladen kann“, sagte Michael Schöne beim feierlichen Spatenstich am Montag, den er zusammen mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Architekt André Bühring ausführte.

„Ich hoffe, dass die Baufirmen Sie unterstützen, denn Sie haben ja auch wirtschaftlich einiges zu verdauen“, machte Mohrs dem Meister Mut. Vorsfeldes Ortsbürgermeister Günter Lach stellte seine Hilfe ebenfalls in Aussicht.

Schönes Vater hatte den Betrieb Mitte der 60er Jahre in Nordsteimke auf- und dann nach und nach ausgebaut. Die Reste des verschachtelten Gebäudes wurden nach dem Brand abgerissen. Für den Neubau war ursprünglich eine Holzfassade angedacht, auf die müsse man aber leider aus Kostengründen verzichten, bedauerte der Bauherr.

Von Andrea Müller-Kudelka

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