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Tierisches Problem: Rehe auf dem Friedhof

Wolfsburg-Vorsfelde Tierisches Problem: Rehe auf dem Friedhof

Vorsfelde. Rehe machen Vorsfeldes Friedhof an der Meinstraße unsicher. Die Tieren springen mühelos über die niedrige Steinmauer und machen sich nach Herzenslust über Blumen und Beete her. Den Vorsfeldern reicht‘s, Ortsbürgermeister Günter Lach und die St.-Petrus-Gemeinde sind auf der Suche nach Lösungen.

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Ein tierisches Problem: Auf dem Friedhof an der Vorsfelder Meinstraße sind häufig Rehe unterwegs und fressen die Blumen. Jetzt wird nach einer Lösung gesucht.

Quelle: Sebastian Bisch

Dass Rehe auf Friedhöfen gern auf Nahrungssuche sind, ist kein neues Problem. In Vorsfelde haben sie ein sehr leichtes Spiel: Die denkmalgeschützte Steinmauer des alten Friedhofs ist 1,50 Meter hoch, das Eingangstor ist sogar etwas niedriger. „Für Rehe ist das kein wirkliches Hindernis, die springen da rüber“, sagt Ralph Schräder, Vorsitzender der Wolfsburger Jägerschaft.

Doch in diesem Frühjahr machen sie es noch öfter als sonst. „Wir bekommen verstärkt Rückmeldungen von verärgerten Friedhofsbesuchern“, erzählt Pastorin Beate Stecher von der St.-Petrus-Gemeinde, die den Friedhof betreibt. „Wir wollen deshalb handeln.“ Ob es Möglichkeiten gibt, die Tiere von der Anlage fernzuhalten, soll in einem Gespräch mit Jägern und dem Ordnungsamt der Stadt erörtert werden.

Die Rehe kommen aus dem nahe gelegenenen Drömling über den Bruchgartenweg zum Friedhof. „Sie fressen alle Blumen weg“, so Ortsbürgermeister Günther Lach. Er fügt hinzu: „Besonders fixiert sind sie offenbar auf Rosen!“

Kein Wunder, denn „Rehe sind Feinschmecker“, weiß Jäger Ralph Schräder. „Blüten und Knospen, das mögen sie am liebsten.“ Und dass sie sich gern auf Friedhöfen tummeln, sei völlig nachvollziehbar: „Dort haben sie nämlich ihre Ruhe.“ Und können sich völlig ungestört die Mägen vollgeschlagen...

jes

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Wolfsburg-Vorsfelde
Ein Zaun muss her: Heinz-Hermann Steckel, Günter Lach, Beate Stecher, Reiner Hilsberg und Ludwig Bittner (v.l.) wollen Rehe vom Friedhof fern halten.

Vorsfelde . Das Vorsfelder Reh-Problem ist noch größer als bisher bekannt: Die putzigen Tiere naschen nicht nur Rosen von den Beeten des kirchlichen Friedhofes zwischen Meinstraße und Bruchgartenweg (WAZ berichtete), sondern halten auch in den Vorgärten am benachbarten Bruchgartenweg immer wieder Ausschau nach Delikatessen. Ein neuer Zaun an den Bruchwiesen soll die Tiere jetzt aussperren.

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