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Vorsfelde Telekom zieht sich aus Vorsfelde zurück
Wolfsburg Vorsfelde Telekom zieht sich aus Vorsfelde zurück
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00:21 28.03.2018
Glasfaserkabel: In Vorsfelde hat die Wobcom den Zuschlag für den Ausbau des Netzes. Die Telekom muss zurückstecken. Quelle: dpa
Vorsfelde

Immer mehr Vorsfelder Kunden der Telekom flattern Briefe ins Haus, in denen sie zum Abschluss eines neuen Vertrags aufgefordert werden – allerdings mit wesentlich weniger Leistung für ihren Internetanschluss als bisher. Und das in Zeiten des bundesweiten Netzausbaus. Was läuft da denn schief? Die WAZ fragte nach.

Zurück ins letzte Jahrtausend

Holger Mustroph aus dem Achtenbüttelweg ist stinksauer. „Die Telekom wirft mich fast ins letzte Jahrtausend zurück, was die Netzgeschwindigkeit angeht“, schimpft er. Statt 50 MBit/s könne er künftig nur 16MBit/s nutzen. „Sie wohnen in einem Gebiet, in dem wir unser Netz derzeit nicht für hohe Bandbreiten ausbauen können“, heißt es im Anschreiben. Mustroph kann es kaum fassen. Er ist dem Anbieter seit mehr als zehn Jahren treu, nutzt Festnetz, Handy und TV (Entertain). „Ich dachte, bald kommt der Ausbau auf 100 Mbit/s“, sagt der Vorsfelder.

„Wir tun das nicht gerne“

Das stimmt auch – nur dass in vier sogenannten Nahbereichen in Wolfsburg die Wobcom von der Bundesnetzagentur den Zuschlag dafür bekommen hat, nicht die Telekom. Es handelt sich laut Wobcom um Vorsfelde Mitte, Vorsfelde Nord, Fallersleben und Velpke. Telekom-Sprecherin Stefanie Halle erklärt, dass aus technischen Gründen immer nur ein Anbieter vor Ort VDSL/Vectoring anbieten könne. Deshalb ziehe sich die Telekom also jetzt in bestimmten Bereichen zurück. „Und bitte glauben Sie uns, wir tun das nicht gerne, aber so sind die Spielregeln“, sagt Halle.

„Kleinkrieg auf Kosten der Bürger“

Der Kundenservice der Wobcom hat in der Folge in der vergangenen Woche schon zahlreiche Anfragen von Interessierten erhalten, die sich nach Bandbreiten und Wechseloptionen erkundigen. Andere wechselten zu Vodafon. Die Telekom hofft, einige mit Hilfe von persönlich abgestimmten Alternativ-Lösungen halten zu können. „Ein Kleinkrieg auf Kosten der Bürger“, urteilt Mustroph.

Von Andrea Müller-Kudelka

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