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Straßenmeisterei für den Winterdienst gerüstet!

Wolfsburg-Vorsfelde Straßenmeisterei für den Winterdienst gerüstet!

Vorsfelde. Die Mitarbeiter der Straßenmeisterei Vorsfelde haben auf ihrem Kalender einen roten Kreis um den 20. November gemalt. Dann ist Buß- und Bettag.

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Für den Winterdienst gerüstet: Hans-Michael Barton, Leiter der Straßenmeisterei Vorsfelde, hat die Salzlager gefüllt. Alle Streu- und Räumfahrzeuge sind einsatzbereit.

Quelle: Photowerk (bb/2)

„Um diesen Feiertag herum haben wir erfahrungsgemäß den ersten Winterdiensteinsatz“, sagt Hans-Michael Barton, Leiter der Straßenmeisterei Vorsfelde.

Nervös sind die Mitarbeiter nicht: „Wir sind gerüstet“, betont Barton. Die 22 Mitarbeiter in Vorsfelde und die 14 am Stützpunkt Wittingen haben in den vergangenen Wochen die Salzhallen gefüllt, Streugeräte und Schneepflüge von einer Fachfirma checken lassen und ihre Fahrzeugflotte winterfit gemacht. „Uns stehen zwölf Streu- und Räumfahrzeuge zur Verfügung“, so Barton. „Wird es nötig, können wir auf neun zusätzliche Fahrzeuge von Fremdunternehmern zurückgreifen.“ 21 Fahrzeuge: klingt zunächst viel. Aber damit müssen die Mitarbeiter im Winter 500 Kilometer Bundes- und Landesstraßen frei räumen. „Eine große Belastung für unser Team“, sagt Hans-Michael Barton. Schon jetzt schaut sein Team regelmäßig auf spezielle Seiten des Deutschen Wetterdienstes. Wird es kalt, kontrollieren sie nachts den Straßenzustand: Friert es? Liegt Schnee? „Um 2 Uhr beginnt der Winterdienst“, erklärt Barton. „Bis 6 Uhr, wenn der Berufsverkehr einsetzt, muss alles geräumt sein.“ Straßen und Radwege. Damit nicht genug: Schneit es tagsüber, müssen die Teams wieder raus. Und das zwischen Helmstedt und Braunschweig, von Ochsendorf bis Sprakensehl. Tag für Tag, wenn es einen strengen Winter gibt.

Der Salzvorrat reicht: 1900 Tonnen Auftausalz sind gebunkert, weitere Mengen sind verfügbar. Aber Barton sieht ein anderes Problem: „Wir müssen darauf achten, dass unsere Leute nicht zu viele Überstunden fahren. Die müssen fit sein.“ Das sollten Autos auch sein, aber: „Viele ziehen viel zu spät Winterreifen auf“, so Barton. Und produzieren damit Chaos.

bis

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