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Straßenmeisterei Vorsfelde gerüstet für den Winter

Salzhallen gefüllt, Fahrzeuge einsatzbereit Straßenmeisterei Vorsfelde gerüstet für den Winter

Erfahrungsgemäß rückt die Straßenmeisterei Vorsfelde rund um den Buß- und Bettag zum ersten Winterdiensteinsatz aus. Das wäre nächste Woche. „Wir sind gerüstet“, sagt Vize-Chef Christian Denecke.

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Startklar: Die Salzhallen der Straßenmeisterei Vorsfelde – hier das Silo auf dem Betriebshof – sind prall gefüllt. Foto: Gero Gerewitz

Vorsfelde.  Die meisten wollen es nicht hören, aber der Winter steht vor der Tür: „Wir haben erfahrungsgemäß rund um den Buß- und Bettag unseren ersten Winterdiensteinsatz“, sagt Christian Denecke, stellvertretender Leiter der Straßenmeisterei Vorsfelde. Der Feiertag ist bereits am kommenden Mittwoch.

Doch für das 24-köpfige Team der Straßenmeisterei beginnt der Winter gefühlt schon im September: „Dann wurden die Streugeräte und Schneepflüge durch eine Fachfirma überprüft, justiert und getestet“, sagt Hans-Michael Barton, Leiter der Straßenmeisterei. Auch die drei Salzhallen in Vorsfelde, Wittingen und Gifhorn sind prall gefüllt: „Wir haben eine Gesamtkapazität von rund 1900 Tonnen Auftausalz zur Verfügung.“ Im Notfall könne man zudem auf Streusalzvorräte des Landes zurückgreifen. Immerhin sei man für rund 500 Kilometer Landes- und Bundesstraßen samt Radwegen zuständig.

Für die Straßenmeisterei begann der Winterdienstplan schon im Oktober: „Von Oktober bis Ostern“, scherzt Christian Denecke. Bis April gebe es täglich eine Früh- und eine Spätschicht. Täglich checkt das Team die Daten des Deutschen Wetterdienstes – zusätzlich sind nachts die Winterdienstkontrolleure unterwegs. Ist es nötig, ordnen sie um 2 Uhr den Winterdienst an. „Damit unsere Straßen zum einsetzenden Berufsverkehr morgens um 6 Uhr abgestreut und geräumt sind“, erklärt Denecke. Je nach Wetterbedingungen könne ein Winterdiensteinsatz zwei bis drei Stunden dauern. „Dabei können wir nicht auf allen Straßen gleich schnell präsent sein“, ergänzt Barton. Zwölf Streu- und Räumfahrzeuge stehen seinem Team zur Verfügung. Plus fünf Geräte für die Radwege. Bei heftigem Schneefall könne man auf neun weitere Fahrzeuge zurückgreifen. Doch auch der einzelne Autofahrer sei gefragt: „Wir appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, die noch keine Winterreifen montiert haben, dies schleunigst nachzuholen“, sagt Barton. Zudem solle man der kalten Witterung angepasst fahren: „Dann werden sich auch die glättebedingten Unfälle in Grenzen halten.“

Von Carsten Bischof

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