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Vorsfelde Steinwehs geben „Goldenen Stern“ wieder ab
Wolfsburg Vorsfelde Steinwehs geben „Goldenen Stern“ wieder ab
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00:18 07.12.2017
„Goldener Stern“ im Jahr 2006: Damals übernahmen Kerstin und Norbert Steinweh (Mitte) den Betrieb als Pächter – zusätzlich zum Hotel Vorsfelder Hof.  Quelle: Matthias Leitzke (Archiv)
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Vorsfelde

 Sie haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht: Norbert und Kerstin Steinweh werden die Pacht in der Gaststätte „Goldener Stern“ im Sommer 2018 nicht nochmals verlängern. Wichtigster Grund ist die angespannte Personalsituation.

Gute Kräfte zu finden wird in der Branche immer schwieriger. „Das gilt nicht nur für den Goldenen Stern“, weiß Ortsbürgermeister und Kyffhäuser-Chef Günter Lach. Er betont: „Ich bedauere die Entscheidung sehr, sehe aber auch die Belastung.“

Seit 30 Jahren im Vorsfelder Hof

Seit 30 Jahren führt Norbert Steinweh das Hotel „Vorsfelder Hof“. 2006 übernahm er mit seiner Frau Kerstin nach dem Tod des Wirtes zudem die Gaststätte „Goldener Stern“. Sie ist Stammhaus der Kyffhäuser Kameradschaft, Treffpunkt der Landfrauen und einiger Stammtische sowie beliebter Anlaufpunkt bei Konfirmation, Kommunion oder Hochzeiten. Für das Jahr 2018 gibt es schon etliche Reservierungen.

„Wir werden noch mit jedem einzeln besprechen, was machbar ist“, betont Norbert Steinweh. Er hofft sehr, dass sich bis zum Sommer ein neuer Pächter findet, so dass ein nahtloser Übergang möglich ist. „Im Werksurlaub hatten wir immer schon drei Wochen lang geschlossen, das wäre ideal“, so Steinweh. Das Gebäude ist Eigentum der Wittinger-Brauerei, auch eine große Wohnung über dem Lokal gehört mit dazu. Das ist schon einmal ein wichtiger Standortvorteil auf der Suche nach einem Nachfolger.

Personal kommt mit

Ihr Personal – darunter Laura Punthöler, die bei der Jugendmeisterschaft der Gastronomie in Gifhorn gerade mit dem zweiten Preis ausgezeichnet wurde – nehmen die Steinwehs mit, im Vorsfelder Hof gibt es genug zu tun. Genau das ist das Problem: Immer häufiger musste die Familie einspringen, wenn Veranstaltungen hinzu kamen. Sohn und Tochter sammeln aber jetzt Erfahrung in Hamburg und Berlin. „Und das ist gut so“, sagt Norbert Steinweh, der bald 60. Geburtstag feiert.

Von Andrea Müller-Kudelka

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