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Standortanalyse der Eberstadt ist beendet

Vorsfelde Standortanalyse der Eberstadt ist beendet

„Warum sollen nicht auch Visionen Wirklichkeit werden?“ – das fragt Ortsbürgermeister Günter Lach nach Abschluss der Standortanalyse für Vorsfelde. Er will viele Partner an einen Tisch bringen, um ab jetzt Maßnahmen, die zur Optimierung für Kultur- und Geschäftsleben beitragen, auch umzusetzen.

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Blick auf die Vorsfelder Altstadt: Die Standortanalyse für die Eberstadt ist abgeschlossen. In einer Art Stammtisch soll 2018 überlegt werden, welche Idee umgesetzt werden können.
 

Quelle: Matthias Leitzke

Vorsfelde.  Die Vorstellung der Vorsfelder Standortanalyse im Ortsrat dauerte gut eine Stunde, ihre Umsetzung wird etwas mehr Zeit erfordern. Ein Ziel, an dem zu arbeiten es sich aber lohnt, ist sich Ortsbürgermeister Günter Lach ganz sicher: „Unser Standort hat jetzt schon viele Stärken. Aber warum sollen wir es nicht schaffen, dass auch einige Visionen Wirklichkeit werden?“

Das „wir“ ist dabei wörtlich gemeint. Natürlich gebe es Ziele, die ohne Geld der Stadt oder Unterstützung der WMG nicht umzusetzen seien. Vieles aber gehe die Vorsfelder selbst an und sei nur zu schaffen, „wenn wir es gemeinsam gestalten“. Eine Plattform dafür will Lach Anfang nächsten Jahres ins Leben rufen: Eine Art Stammtisch, an dem Politik und Werbegemeinschaft Vorsfelde live, Vereine und Verbände, Wirtschaft und Gewerbe zusammenkommen und überlegen, welche der entwickelten Ideen wie umgesetzt werden könnten. Dafür, so Lach, wolle er am liebsten alle ins Boot nehmen, die an Vorsfelde interessiert sind: „Das machen wir für uns.“

Eine der aus seiner Sicht dringlichsten Maßnahmen wird nur mit Hilfe aus dem Wolfsburger Rathaus zu verwirklichen sein – es geht um Verkehrsfragen. Zum Beispiel an der Feuerwachen-Kreuzung, dort sei die Verkehrsführung für Auswärtige eher „verwirrend“, der Weg ins Zentrum schwer erkennbar, Parkmöglichkeiten nicht gut ausgeschildert. Bei einem zweiten, ähnlich wichtigen Punkt nimmt Lach die heimische Geschäftswelt in die Pflicht: Auch wenn die Struktur des Handels gut sei, sorgten verschiedene Öffnungszeiten und unterschiedliche Mittagspausen in den Läden für Unsicherheit bei Kunden. Lachs Ziel: „Von 9 bis 18 Uhr ist Vorsfelde offen, das wäre ein gutes Motto.“

Dass die Studie ein starkes Vereinsleben, eine gute Geschäftsstruktur und einzigartige Veranstaltungen wie die Drömlingmesse bescheinigt habe, „bestärkt uns in vielem, was wir über Jahre erarbeitet haben“. Dennoch gibt’s noch viel zu tun, möglichst vieles davon bis zum Jahr 2020 – dann feiert Vorsfelde sein 875-jähriges Bestehen.

Von Ulrich Franke

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