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Vorsfelde St. Petrus feierte Auftakt fürs Jubiläumsjahr
Wolfsburg Vorsfelde St. Petrus feierte Auftakt fürs Jubiläumsjahr
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22:56 31.10.2016
St. Petrus: Bei der Auftaktveranstaltung zum Reformationsjubiläum diskutierten Vertreter der evangelischen und katholischen Gemeinde in Vorsfelde - ein roter Martin Luther in ihrer Mitte. Quelle: Gero Gerewitz
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Vorsfelde

„Es luthert!“, sagte Propst Dr. Ulrich Lincoln voller Vorfreude vor rund 100 Besuchern. Zu lange habe der Reformationstag „ein Nischendasein“ geführt. Dabei solle das Jubiläum keine reine Heldenverehrung für Luther sein. Er sei nicht nur Erneuerer gewesen, sondern auch Spalter, Rebell, aber auch Fürstenknecht, christlicher Befreier, aber auch Judenfeind.

Diskussionspartner waren als praktizierender Katholik der Wendschotter Ortsbürgermeister Norbert Batzdorfer, Joachim Fährmann von der IG Metall und Ekke Seifert, Leiter des Diakoniehauses Helmstedt. Sie streiften viele Themen, darunter die Frage nach der Aktualität der Reformation (Seifert: „Einer der entscheidenden Ausgangspunkte in Europa“) und Religion in der Gesellschaft (Fährmann: „Die Kirche ist für eine Gesellschaft der Mörtel, der sie zusammenhält). Batzdorfer staunte, dass ein Fest wie Halloween mehr Aufmerksamkeit bekomme als der Reformationstag - dafür erntete er spontanen Applaus.

Pastor Joachim Schreiber ging mit einem Mikrofon durch die Reihen und ließ in Pausen immer wieder Besucher zu Wort kommen. Zwischendurch gab‘s „Gesangbuch-Jazz“ (Lincoln), es spielte der Posaunenchor Vorsfelde, der Propst selbst griff zum Akkordeon, Propsteikantor Paul-Gerhard Blüther spielte Klavier und dirigierte.

Im Anschluss wurden Suppe und Lutherbier gereicht. Ein gelungener Auftakt vor dem Jubiläumsjahr.

kn

26 Jahre nach dem Mauerfall könnten auch die letzten persönlichen Erinnerungen an alte DDR-Zeiten aufgearbeitet sein: Nicht so für Constantin Hoffmann, Pastorensohn, heute MDR-Rundfunkjournalist und offenbar DDR-Nostalgiker. Das aber nicht im Gedenken an das Regime, sondern ausschließlich an die Jugendzeit jenseits des eisernen Vorhangs: „Es war schön, es war spannend.“

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