Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / -1 ° Nebel

Navigation:
Skulptur am Vorsfelder Ortseingang?

Geteiltes Echo auf Alfred Klenners Idee Skulptur am Vorsfelder Ortseingang?

CDU-Politiker Alfred Klenner möchte dem Ortseingang an B188/Wolfsburger Straße verschönern. Am liebsten mit einem Steineber. Damit löst er unterschiedlichen Reaktionen aus.

Voriger Artikel
Reformationsjubiläum: Luther-Fest und Kinderbuch
Nächster Artikel
Neue Küche für die Feuerwehr

Vorsfelder Wahrzeichen aus Kalksandstein: So ein Eber – hier mit Ortsbürgermeister Günter Lach kurz vor seiner Umsetzung – könnte künftig den Ortseingang an der B188 zieren.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Vorsfelde.  Ein Steineber am Vorsfelder Ortseingang (Wolfsburger Straße), langfristig weitere Kunstwerke an weiteren Ortseingängen: Mit diesem Vorstoß trifft CDU-Ortsratsmitglied Alfred Klenner (WAZ berichtete) auf ein geteiltes Echo in der Eberstadt.

Klenner will eine Idee aus der Standortanalyse umsetzen und die Ortseingänge mit Vorsfelde-typischer Kunst aufwerten. Ortsbürgermeister und Parteikollege Günter Lach findet die Idee „im Prinzip“ gut, lehnt einen Steineber an B188/Wolfsburger Straße aber ab: „Ich sollte alle Ortseingänge gleich schön gestalten, mit einem klaren Wiedererkennungswert“, sagt er. Ihm schweben Begrüßungsschilder vor, auf denen Eber und St.-Petrus-Kirche zu sehen sind – an allen Ortseingängen inklusive der Bürgerkämpe.

Auch PUG-Politiker Daniel Timmas ist mit Klenners Vorschlag nicht glücklich: „Von der Sache her eine gute Idee, aber am falschen Standort“, findet er. Denn: „Dort, vor dem China-Restaurant, stehen oft Werbeplakate. Dort käme eine Skulptur nicht zur Geltung.“ Über einen anderen Standort könne man diskutieren. Einig ist er sich mit Lach an zwei Stellen: Vorhandene Skulpturen dürften nicht aus der Innenstadt hinaus versetzt werden. Und viel Geld dürfe die Aktion nicht kosten. Volle Rückendeckung gibt es hingegen von Vize-Ortsbürgermeister Karl Haberstumpf (SPD): „Wir unterstützen das Vorhaben, Vorsfelde zu verschönern.“ Ein Wahrzeichen wie Eber oder Storch gehöre an den Ortseingang. Man müsse nur Sponsoren finden. Auch Thilo Kirsten, Sprecher des Verkehrsvereins Vorsfelde live, findet die Idee gut: „Dort käme ein Eber besser zur Geltung als am Oberen Tor.“ Aber, so Kirsten: „Bleibt die Frage der Finanzierung.“

Von Carsten Bischof

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Vorsfelde

Auf dieser Themenseite zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen finden Sie alle News, Informationen und Prognosen zu der Wahl des niedersächsischen Landtags. mehr