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Vorsfelde Siedler: Eber an der Feuerwehr aufstellen
Wolfsburg Vorsfelde Siedler: Eber an der Feuerwehr aufstellen
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15:00 09.11.2017
Wohin mit einer neuen Eberskulptur? Die Siedlergemeinschaft Wolfsburg-Drömling würde sie lieber an der Feuerwache als am Ortseingang sehen.
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Vorsfelde

Jetzt schaltet sich die Siedlergemeinschaft Wolfsburg-Drömling mit einem neuen Vorschlag in die Diskussion über eine Skulptur am Vorsfelder Ortseingang ein: Statt einen Eber an der Ecke B188/Wolfsburger Straße aufzustellen, solle man ihn lieber an die Feuerwache stellen, sagt der Erste Vorsitzende Hartmut Groß. Außerdem kündigt er eine Spendenaktion für die Skulptur an.

Hintergrund der Debatte ist ein Vorstoß von Alfred Klenner, Chef der Vorsfelder CDU-Ortsratsfraktion: Er schlägt vor, am Ortseingang B188/Wolfsburger Straße eine Skulptur mit Vorsfelde-Bezug aufzustellen (WAZ berichtete): ein Eber, ein Storch oder ein anderes Motiv. Viele Vorsfelder finden die Idee gut, darunter der Verkehrsverein Vorsfelde live und Vize-Ortsbürgermeister Karl Haberstumpf (SPD).

Doch lieber am Feuerwehrhaus?

Jetzt tritt die neue Vorsfelder Siedlergruppe um Hartmut Groß auf den Plan und präsentiert eine neue Idee: „Gegenüber der Aral-Tankstelle geht die Skulptur optisch unter“, sagt Groß. „Deshalb plädieren wir dafür, eine Eberskulptur an der Südseite des Feuerwehrhauses, direkt an der Helmstedter Straße, aufzustellen.“ Dort sei neben Hochbeeten genügend Platz, außerdem würde die Skulptur „jeder wahrnehmen“. Weitere Idee: „Man könnte den Eber, der am Oberen Tor steht, dorthin versetzen. Am Oberen Tor wird er nicht wahrgenommen.“ Für die Finanzierung der Aktion könnten die Siedler eine Spendenaktion ins Leben rufen und eine Patenschaft organisieren.

In der Ortsratsitzung wird weiter diskutiert

CDU-Politiker Alfred Klenner ist begeistert von so viel Engagement, tritt aber noch auf die Bremse: „Ich möchte die Ortsratssitzung am 1. November abwarten.“ Er wolle wissen, ob und wie die Ortsratskollegen seinen Antrag unterstützen. Die Form der Skulptur sei völlig offen: „Es muss ja nicht unbedingt ein Eber sein.“ Am Standort B188/Wolfsburger Straße halte er aber fest: „Der ist ja von den zuständigen Behörden bereits genehmigt worden.“

Von Carsten Bischof

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