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Vorsfelde Schulzentrum Vorsfelde: Das alles liegt im Argen
Wolfsburg Vorsfelde Schulzentrum Vorsfelde: Das alles liegt im Argen
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06:02 28.11.2018
Nordeingang am Schulzentrum Vorsfelde: Die Lehrer beklagen einen Sanierungsstau. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Vorsfelde

2019 sollen Vorarbeiten zur Beseitigung von Hagelschäden und zur Sanierung der Sporthallen beginnen, 2021 könnten Bauarbeiten starten, teilte die WSM mit. Im Schulausschuss soll ein genauer Zeitplan vorgestellt werden. Wolfgang Preuk (Gymnasium), Anke Pöcking (Friedrich-von-Schiller-Schule/SFK), Henrik Becker (Hauptschule) und Cordelia Zapel (Realschule) ist das alles zu spät.

Außerdem fehlt ihnen der Glaube, dass es wirklich losgeht, denn schon kleinere Mängel würden seit Monaten nicht behoben. So wünschen sich die Lehrer die Kennzeichnungen der Treppenstufen für Sehbehinderte durch farbige Klebestreifen. „Ein Mädchen wäre fast schon gestürzt“, berichtet Becker.

Vorsfelde: Am Schulzentrum im Eichholz gibt’s seit langem viel zu tun, passiert ist nichts

Und die Lehrer fordern Hygienebehälter für die Mädchentoiletten. Weil es zu wenige gibt, verstopfen Tampons oder Binden immer wieder die Rohre – so wird ein kleines zu einem großen Problem.

Die Mängelliste der Lehrer ist lang

Die Liste der Lehrer ist lang und reicht von zu steilen Rollstuhlrampen über nicht funktionierende oder nicht vorhandene Automatiktüren – zum Beispiel auf der Schulstraße Richtung Mensa – bis hin zu den Oberlichtern, die seit dem Hagelschaden 2013 nicht repariert wurden. 103 dieser Fenster seien noch immer abgedeckt, die Flure deshalb dunkel. Der einzige Behindertenparkplatz befindet sich am Südeingang, eine Rampe gibt’s aber nur am Nordeingang. Die Gasinstallation in den Naturwissenschaftsräumen falle ähnlich häufig aus wie die Heizung fürs halbe Schulzentrum. Das Archiv sei feucht; ebenso andere Räume. „Wir haben schon Jahrgänge an Akten verloren“, sagt Preuk. In einigen Wänden bilden sich Risse.

Und dann wären da noch größere Projekte: Für rund 1800 Schüler (Tendenz steigend) müsste es in der Mensa mindesten 250 Plätze geben. Es sind aber weniger als die Hälfte. In einer der Turnhallen ist wegen Schäden an der Decke Ballsport seit zwei Jahren nicht mehr erlaubt. Räume im ehemaligen Gebäude des Wasserverbands nebenan sollten für die Schule hergerichtet werden, stünden jetzt aber ungenutzt leer. Baumwurzeln verwandeln den Schulhof in eine Kraterlandschaft. Und warum eine Zufahrt für Busse nicht über die Westumgehung verlaufen darf, obwohl die Carl-Grete-Straße für Begegnungsverkehr zu eng ist, verstehen die Schulleiter gar nicht.

„In Bildung investieren“

„Eigentlich ist alles dringend“, sagt Anke Pöcking. Und die Formulierung der WSM, das Schulzentrum solle „zum Lern- und Lebensort“ werden, ringt Henrik Becker ein müdes Lächeln ab: „Erst mal wäre es schön, wenn man hier gesund überleben könnte.“ Der Schritt an die Öffentlichkeit, so die Lehrer, sei eine Art Notwehr. Sie wissen, dass andere Schulen ähnliche Probleme plagen. Überall sei es an der Zeit, dem Versprechen, in Bildung zu investieren, auch Taten folgen zu lassen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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