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Schützenfest: Wirbel um städtische Rechnung

Wolfsburg-Vorsfelde Schützenfest: Wirbel um städtische Rechnung

Vorsfelde. Zwei Tage lang feierten die Vorsfelder ihr Schützenfest. „Eine rundum gelungene Sache“, sagt Guido Berkenhagen, Präsident der Schützenbrüderschaft, die die große Sause organisiert hatte. Doch eine Rechnung des städtischen Ordnungsamtes trübt ihre Freude: Die Organisatoren sollen rund 290 Euro Gebühr für die Veranstaltung zahlen.

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Vorsfelde feierte Schützenfest: Eine Rechnung der Stadt trübte die Freude über das gelungene Fest.

Quelle: Gero Gerewitz

Die Stadt setzt damit eine landesweite gesetzliche Regelungen um. Ortsbürgermeister Günter Lach ist empört: „Es kann doch nicht sein, dass die Schützenbrüderschaft Geld dafür zahlen soll, weil sie ehrenamtlich ein Volksfest organisiert.“ Das dürfe nicht sein, dass müsse korrigiert werden. Notfalls müsse diese Gebühr aus städtischen Mitteln gezahlt werden. Der CDU-Politiker suchte deshalb gestern das Gespräch mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs und dem Ersten Stadtrat Werner Borcherding. Jetzt wartet er auf eine Antwort.

Günter Lach, aber auch die Schützen, waren empört über die Rechnung, die den Organisatoren ins Haus flatterte. „Überall sterben Volksfeste. Wir haben noch eins, das von Ehrenamtlichen organisiert wird, und denen machen wir auch noch das Leben durch solche Vorschriften schwer“, schimpft Lach. Und: Die Stadt betone immer wieder, dass sie Ehrenamtliche unterstützten möchte. Doch diese Rechnung zeige ein ganz anderes Bild. „Wir brauchen keine Sonntagsreden, sondern Taten“, so Lach.

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Fordert Hilfe der Stadt: Günter Lach.

Vorsfelde. Die Organisatoren des Vorsfelder Schützenfestes sollen eine Gebühr über rund 290 Euro zahlen. Die Stadt hat den Betrag erhoben, um die Erlaubnis für das Fest zu erteilen. Ortsbürgermeister Günter Lach ist empört, weil es ehrenamtliches Engagement bestrafe (WAZ berichtete). Er will sich nicht damit abfinden: „Ich werde dafür kämpfen, dass die Schützen diese Gebühr nicht zahlen müssen.“

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