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Schützenbrüderschaft ratlos: Keiner will mehr König werden

Wolfsburg-Vorslede Schützenbrüderschaft ratlos: Keiner will mehr König werden

Vorsfelde. Das Schützenfest hat die Schützenbrüderschaft Vorsfelde am Wochenende erfolgreich hinter sich gebracht. Jetzt blickt der Vorstand in die Zukunft - allerdings mit Sorgenfalten: Kaum ein Mitglied möchte noch Großer König werden. „Das müssen wir ändern“, sagt Pressesprecher Axel Wagener. „Sonst gibt es bald keinen König mehr.“

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Diesmal klappte die Königsproklamation noch: Großer König ist Theodor O.W. Harneid ((4.v.l.), Königin Ellen Drewitz. Jagdkönig ist Günter Lach (2.v.r.), Jungschützenkönigin Pia Wieser (r.) Die Ehrenscheibe gewann Mathias Schulz (3.v.r.).

Quelle: Photowerk (bb)

Der neue Große König, Theodor O.W. Harneid wunderte sich über die gähnende Leere beim Königsschießen: „Es haben nur drei Leute auf den Großen König geschossen“, sagt er. „Früher waren es zwölf bis 15 Bewerber.“ Mit „früher“ meint er die Jahre 1990 und 1992, als er schon einmal Großer König war. Die Zurückhaltung vieler Schützenbrüder kann er nicht nachvollziehen: „Wenn ich Sportschütze bin, dann will ich doch auch mal König werden.“

Auch Axel Wagener ist ratlos: „Wir als Schützenbrüderschaft unterstützen den jeweiligen König doch auch finanziell. Das Königsamt kann - finanziell betrachtet - auch ein Auszubildender stemmen.“ Trotzdem nehme die Zahl derjenigen, die um die Krone schießen, seit Jahren drastisch ab. Was nun? „Wir haben 220 Mitglieder und die größte Jugendabteilung aller Schützenvereine in der Region - die werden wir jetzt alle ansprechen.“ Die Königsproklamation gehöre doch zu einem Schützenfest dazu.

Ortsbürgermeister (und Jagdkönig) Günter Lach sieht es ähnlich, aber: „Vielleicht liegt es weniger an der finanziellen als vielmehr an der zeitlichen Belastung“, sagt er. „Vom amtierenden König wird erwartet, dass er an vielen Terminen und Versammlungen teilnimmt. Das schrecke vermutlich mögliche Könige im Vorfeld ab.

bis

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