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Vorsfelde Vorsfelder feierten ein Revival-Fest
Wolfsburg Vorsfelde Vorsfelder feierten ein Revival-Fest
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13:20 04.06.2018
Umzug: Das alte Königshaus verabschiedete sich auf der Langen Straße winkend von den Vorsfeldern. Quelle: Britta Schulze
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Vorsfelde

Ausgesprochen gute Stimmung herrschte am Wochenende beim Schützenfest in Vorsfelde: Schützenhauswirt Jovi Davidovich freute sich über Hunderte Gäste, die Besucher fühlten sich sichtlich wohl und die Schützenbrüderschaft blickte in glückliche Gesichter. Präsident Guido Berkenhagen freute sich über viele lobende Worte.

Lob fürs Ambiente

„Ausgesprochen schön“ fand Oberbürgermeister Klaus Mohrs den Rahmen. Ortsbürgermeister Günter Lach freute sich, dass sich der mit 162 Jahren „zweitälteste Verein Vorsfeldes“ auf seine Wurzeln besann und würdigte die Leistungen in der Jugendarbeit, im Schießsport und bei der Pflege des Grundstücks am Bruchgartenweg.

Mit komprimiertem Programm und ohne Festzelt feierte die Schützenbrüderschaft Vorsfelde am Wochenende. Alte Traditionen standen im Mittelpunkt des neuen Konzept. Hier einige Eindrücke vom Brunch, Umzug und der Proklamation unter der Krönungseiche.

Das Schützenhaus gehört dagegen der Stadt. „Auch wir müssen hier Miete zahlen“, stellte Berkenhagen klar. Vorteile gegenüber einem Zelt gab’s trotzdem: Mehr als 120 Gäste ließen sich am Samstag auf gepolsterten Stühlen von abwaschbarem Geschirr den Brunch schmecken, die Blaskapelle aus Breitenrode spielte Märsche und Spenden sowie Bier flossen reichlich.

Überlegungen für 2019

Die Nagelprobe folgte am Sonntag, als der große Festumzug vor dem Schützenhaus endete – mit mehr als doppelt so viel Gästen wie am Vortag. Der Wirt öffnete eine zusätzliche Versorgungsstation auf dem Freigelände vor dem Saal. „Hier könnte man nächstes Jahr eventuell auch ein kleines Karussell aufstellen“, überlegte Stefan Nieß. Denn für Familien mit Kindern gibt es im neuen Traditions-Konzept bisher keine Angebote.

Uwe Schneider ist Großer König

Dafür gab’s beim Umzug aber viel Musik – unter anderem vom Fanfarenzug Elche – und am Rande bei der Show der TV-Jahn-Cheerleader einiges zu sehen. Wer sich dadurch nicht zum Fest locken ließ, bei dem hätten wohl auch andere Maßnahmen nichts genützt. Proklamation war zum Schluss unter der Königseiche. Großer König ist Uwe Schneider, Damenkönigin Christa Kampen, Jungschützenkönig Malte Weichert, Kinderkönig Mattheo Struth und Jagdkönig Rudolf Müller. Knapp an einem Titel vorbei schrammte Wolfgang Keil, dafür sahnte er Niedersachsenscheibe, Ehrenscheibe und Königskeiler für den besten Teiler (261) ab.

Proklamation unter der Krönungseiche: Alle wollten Wolfgang Keil zum Titel Großer König gratulieren – sein Vorgänger machte den Anfang. Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Von Andrea Müller-Kudelka

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