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SSV: Carl-Grete-Medaille an Adamczyk und Sülberg verliehen

Vorsfelde SSV: Carl-Grete-Medaille an Adamczyk und Sülberg verliehen

Mit Rüdiger Adamczyk und Uwe Sülberg erhielten am Freitagabend zwei Männer die Carl-Grete-Medaille des Ortsrates Vorsfelde verliehen, die die Jugendarbeit beim SSV Vorsfelde viele Jahre lang nachhaltig geprägt haben.

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Mit Urkunde und Carl-Grete-Medaille: Uwe Sülberg (4.v.l.) und Rüdiger Adamczyk, jeweils an ihrer Seiten ihre Ehefrauen Edith und Brigitte. Der Verleihung wohnten auch stellvertretender Ortsbürgermeister Karl Haberstumpf, Verwaltungsstellenleiter Hartmut Stapelfeld und Ortsbürgermeister Günter Lach (v.l.l) bei.

Quelle: Tim Schulze

Vorsfelde. Die höchste zu vergebende Auszeichnung Vorsfeldes erhielten am Freitagabend Rüdiger Adamczyk und Uwe Sülberg. Für ihr jahrzehntelanges Engagement vor allem in der Jugendarbeit erhielten die beiden Fußballfunktionäre des SSV Vorsfelde im SSV-Sportheim die Carl-Grete-Medaille. Und Rüdiger Adamczyk wäre nicht Rüdiger Adamczyk, wenn er die Verleihung nicht mit einigen markigen Worten kommentiert hätte.

Zunächst war Ortsbürgermeister Günter Lach (CDU) an der Reihe. In Anwesenheit von Freunden und Familie der Geehrten sowie weiteren Trägern der Carl-Grete-Medaille betonte Lach, dass der Ortsrat die Wahl Sülbergs und Adamczyks einstimmig getroffen habe. Dann ging er auf ihre Verdienste ein. Der gebürtige Vorsfelder Adamczyk sei in der Eberstadt „tief verwurzelt“. Schon früh habe er sich in der Kirche engagiert, seit nun mehr als 30 Jahre lenke er die Geschicke des SSV als Vorsitzender. Ein Meilenstein sei „die hervorragende Spielstätte, die Rüdiger geprägt hat“, so Lach.

Aus zwei wurden fast 20 Jugendmannschaften

Vor allem aber hätten sich der Vorsitzende und der langjährige SSV-Jugendleiter Sülberg „um die Jugend verdient gemacht“. Nur zwei Mannschaften habe es einst gegeben, heute schicke der Verein fast 20 Jugendteams in den Spielbetrieb. Hinzu komme die soziale Ausrichtung des SSV, die unter anderem in der aktiven Integration von Flüchtlingen deutlich werde.

Uwe Sülberg gab zu: „Als Günter Lach mich anrief und sagte, dass ich die Carl-Grete-Medaille bekomme, war ich wie vom Donner gerührt.“ Er vergaß nicht zu betonen: „Ich war das Gesicht der Jugendabteilung, aber die Arbeit, die leisten die ehrenamtlichen Trainer.“

Wohl formulierte Kritik

Rüdiger Adamczyk verwies auf die Schwierigkeiten, viele Aufgaben mit dem so hoch gelobten Engagement zu stemmen. Vor allem finanziell sei es ein Kraftakt für den Verein. Dankbar sagte er bei der Verleihung zwar: „Für Uwe und mich ist das eine besondere Auszeichnung.“ Er nutzte den Rahmen aber auch für eine wohl formulierte Kritik – nicht an der Verleihung der Carl-Grete-Medaille, sondern an oftmals geringer Wertschätzung ehrenamtlicher Arbeit.

Von Kevin Nobs

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