Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeschauer

Navigation:
Prostituierten-Mord war im TV zu sehen

Vorsfelde Prostituierten-Mord war im TV zu sehen

Am 11. November 2016 wurde die dreifache Mutter Romery Reyes Rodriguez, die deutschlandweit als Prostituierte arbeitete, an ihrer temporären Arbeitsstelle in Vorsfelde ermordet. RTL 2 stellte das bisher ungeklärte Verbrechen vor Kameras nach und ließ die Ermittler zu Wort kommen. Sie hoffen auf weitere Zeugen nach der TV-Ausstrahlung.

Vorsfelde Bahnhof 7 52.43133 10.85227
Google Map of 52.43133,10.85227
Vorsfelde Bahnhof 7 Mehr Infos
Nächster Artikel
Vorsfelde: Minigolfer bauen neue Bahnen

Zeugen gesucht: Helena Karwath, Leiterin der Mordkommission, sprach in der RTL-2-Sendung auch über die Schwierigkeiten im Rahmen der Ermittlungen.

Quelle: Repro Boris Baschin

Vorsfelde. Der Prostituierten-Mord vom 11. November 2016 in Vorsfelde war das aktuellste Verbrechen, mit dem sich die TV-Sendung „Ungeklärte Fälle“ bei RTL 2 am Dienstagabend beschäftigte. Entsprechend lange mussten die Zuschauer warten: Vor jeder Werbepause gab’s einen Teaser, erst kurz vor Ende startete jedoch der Beitrag.

Spiegel TV produziert die Sendung mit Moderator Christoph Hoffmann. Anhand von Polizeiprotokollen und Zeitungsberichten werden – wie beim TV-Klassiker Aktenzeichen XY – Geschehnisse nachgestellt und Ermittler befragt. Die Polizei hofft auf neue Hinweise durch Zeugen.

So könnte es gewesen sein

So könnte es gewesen sein: In der RTL-2-Sendung „Ungeklärte Fälle“ stellten Schauspieler dar, wie sich der Mord an Romery Reyes Rodriguez in Vorsfelde abgespielt haben könnte.

Quelle: Repro Boris Baschin

Gesucht wird im Fall von Romery Reyes Rodriguez, die in Vorsfelde im Pavillon gegenüber des alten Bahnhofs getötet wurde, nach einem Zeugen, der im TV-Beitrag „das Phantom“ genannt wurde. Seine Zeichnung, die die WAZ mehrfach veröffentlich hatte, war jetzt im TV zu sehen. Außerdem ging es um den „Altweiberknoten“, mit dem der Täter Romery Rodriguez fesselte, sowie um die Rufnummer 0152-07878111, von der die Getötete mehrfach angerufen wurde. Bisher ist unklar, wem diese 2016 gehörte. Neueste Spur: Ein blauer Daewoo mit SZ-Kennzeichen könnte in Vorsfelde gewesen sein – und zum Täter führen. Die Beamten hoffen, dass sich jemand meldet, der das Auto gesehen hat.

Helena Karwath, Leiterin der Mordkommission, sprach im Studio mit Hoffmann. „Ein Problem stellt dar, dass Romery wöchentlich ihr Domizil gewechselt hat und kaum soziale Kontakte hatte“, sagte sie. Außerdem gab es im Bungalow, der von mehreren Prostituierten und noch mehr Freiern genutzt wurde, zu viele Spuren. Ob der Mord in Vorsfelde tatsächlich mit einem weiteren Prostituierten-Mord in Peine zusammen hängt, steht für die Ermittler noch immer nicht zweifelsfrei fest.

Anonym können sich Zeugen auch unter www.bkms-system.net/moko-bahnhof melden, die Zentrale der Polizei in Wolfsburg ist unter der Telefonnummer 05361/46460 zu erreichen.

Von Andrea Müller-Kudelka

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Vorsfelde