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Probleme der Pflege: Zeit, Geld, Personal

Wolfsburg-Vorsfelde Probleme der Pflege: Zeit, Geld, Personal

Vorsfelde. Staatssekretär Karl Josef Laumann (CDU) ist Bevollmächtigter für Patienten und Pflege bei der Bundesregierung. Gestern besuchte er auf Einladung seines Parteikollegen Günter Lach das DRK-Seniorenheim und die Sozialstation in Vorsfelde. Er wollte vor Ort horchen, wie die geplanten gesetzlichen Neuerungen, die zum 1. Januar in Kraft treten, bei den Menschen ankommen.

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Zu Gast im DRK-Heim: Staatsekretär Karl Josef Laumann (4.v.l.) besuchte gestern soziale Einrichtungen in Vorsfelde und diskutierte über mögliche Verbesserungen der Situation in der Pflege.

Quelle: Photowerk (bb)

Schnell wurde klar: Maßnahmen wie die Erhöhung der Zuschüsse für häusliche Pflege werden sowohl von Senioren als auch von Pflegenden begrüßt - aber es reicht nicht, um alle Probleme zu lösen. Kerstin Sarstedt, Leiterin des DRK-Heims, wünscht sich mehr Stunden für Pflegekräfte; Monika Wenger vom Betriebsrat fordert mehr Wertschätzung für den Beruf. „Wir haben einen großen Mangel an Fachkräften“, so Wenger. Und das hänge mit der Bezahlung zusammen. Auch die Sozialstation kenne das Problem, geeignetes Personal zu finden, sagte Hubert Volkmer, Kreisgeschäftsführer des DRK.

Laumann sagte, er würde die finanzielle Last für die Ausbildung gern auf mehr Schultern verteilen - durch eine Umlagefinanzierung. Was ihn besonders stört: Je nach Bundesland gibt es unterschiedliche Pflegesätze. „Ich habe eine Studie in Auftrag gegeben, damit man weiß, wo genau man die Debatte ums Geld führen muss“, sagte er. Ansonsten gelte: „Geld pflegt nicht, die größte Herausforderung wird sein, wo wir die Menschen herkriegen, die diese Aufgabe übernehmen.“ Das sei nicht nur beim Personal in der Altenpflege wichtig, sondern auch für den Bereich der Hausärzte. „Allgemeinmediziner müssen auf Augenhöhe mit Fachärzten sein“, so Laumann.

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