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Vorsfelde Polizeigewerkschaft fordert mehr Personal
Wolfsburg Vorsfelde Polizeigewerkschaft fordert mehr Personal
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19:27 27.09.2018
Bezirks-Delegiertentag der GdP: Die Führungsmannschaft um Jörg Kremer (M.) wünscht sich mehr Unterstützung von den politisch Verantwortlichen. Quelle: Carsten Bischof
Vorsfelde

Die Polizeibeamten in der Region sehen viele Baustellen rund um ihren Job. Das wurde am Donnerstag deutlich beim Bezirks-Delegiertentag der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Vorsfelder Schützenhaus. Dort trafen sich rund 100 Delegierte aus dem Großraum zwischen Harz und Heide.

Die GdP-Bezirksgruppe Braunschweig vertritt die Interessen der Polizisten und Angestellten im Zuständigkeitsbereich der Polizei-Inspektion Braunschweig. „Dort haben wir rund 2100 Mitglieder bei 3000 Beschäftigten“, betonte Jörg Kremer, Vorsitzender der GdP-Bezirksgruppe Braunschweig.

Staatsverdrossenheit führt zu Respektlosigkeit gegenüber Polizisten

Und denen brannten so einige Themen unter den Nägeln: „Wir brauchen mehr Personal“, so Kremer. Er verwies auf Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius: „Er fordert ,mehr Polizei auf die Straße’.“ Doch dazu sei mindestens notwendig, dass Abgänge „eins zu eins“ ersetzt werden – „doch wir hatten zuletzt mehr Ab- als Zugänge“, so Kremer. Hinzu komme, dass in der Polizei-Inspektion Braunschweig 18 Tarifbeschäftigte mit Zeitverträgen gehen müssten. „Ein No-Go“, sagte Kremer. „Deren Arbeit müssen Vollzugsbeamte und Streifendienst mit übernehmen.“ Weniger statt mehr Polizei auf der Straße.

Hinzu komme die zunehmende Respektlosigkeit gegenüber Polizeibeamten: Deutschlandweit habe es 2017 22.300 Widerstandshandlungen gegen Polizisten gegeben – „meist in Zusammenhang mit Alkohol“, so Kremer. Für ihn ist eine Staatsverdrossenheit erkennbar – „und der Polizist vor mir verkörpert den Staat“.

„Strafen sollen abschrecken“

Was tun? Aus Kremers Sicht müsse schon im Elternhaus damit begonnen werden, Kinder zu Respekt vor anderen Menschen zu erziehen. Und die Justiz könnte manchmal „ein Exempel statuieren“, denn: „Strafen sollen abschrecken.“ Zudem müsse der Polizeiberuf attraktiver werden.

Worte, die wichtige Gäste der Versammlung hörten – etwa Landtagsabgeordnete aus der Region sowie Polizeipräsident Michael Pientka und Stellvertreter Roger Fladung.

Von Carsten Bischof

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